Father Leonard in Deutschland

Father Leonhard war im Mai 2014 für drei Wochen auf Besuch in Deutschland. Während dieser Zeit nahm er teilweise an Ulrikes Unterricht teil, schenkte der Schule eine originale Trommel aus Uganda, bedankte sich in einer Rede auf das Herzlichste für die engagierte und großzügige Unterstützung durch die GS Ossenmoorpark und übermittelte viele Grüße aus Uganda.

 

Während seines Aufenthalts hatten wir zu einem gemütlichen Abendessen in den Schwarzbuchenweg eingeladen, das von einigen Vereinsmitgliedern genutzt wurde, Father Leonhard einmal persönlich kennenzulernen und mit ihm die Situation in Uganda intensiv zu diskutieren.

 

Des Weiteren sind wir mit ihm zu Herrn Evers nach Hopsten (Tecklenburger Land) gefahren, der den Brunnen am Pfarrhaus in Mbiriizi zu Trinkwasserqualität aufrüsten wird. Übrigens ist die Firma Evers Wassertechnik ein Unternehmen des deutschen Mittelstands at its best, ein hidden champion mit Weltmarktführung hinsichtlich Produkten und know how, das seine Investitionen aus dem cash flow und ohne Bankenbeteiligung finanziert.

 

Während unseres Aufenthaltes entwickelte sich die Idee, den Brunnen im Pfarrhaus auch für die Schule zu nutzen. Durch intensiven und auch konträren Gedankenaustausch mit dem Experten nahm die Idee Gestalt an und wird aktuell in ein Feinkonzept gegossen.

 

Nach dem Besuch im Tecklenburger Land ging es anschließend ins landschaftlich schöne Waldecker Land zu unseren Mitgliedern Elke und Helmut nach Ehringen, bei denen wir ihre sprichwörtliche Gastfreundschaft genossen. Sie zeigten uns die Kaiserstadt Fritzlar mit dem alten sehenswerten Stadtkern mit vielen Fachwerkhäusern und dem beeindruckenden St. Peter Dom, dessen Bausubstanz auf das Jahr um 1100 zurückgeht. Ja, Leo, da wird deine (katholische) Seele gejubelt haben, für ein Wochenende der hamburgischen Diaspora entronnen zu sein, nicht wahr?

 

Was gibt es sonst noch?

Am 06.07.2014 wird der Verein im Rahmen der Veranstaltung „Wir für Afrika“ mit einem Stand im Stadtpark Norderstedt von 10-17h vertreten sein, um dort seine Projekte vorzustellen.

Wer also Lust hat, es für seine Pflicht hält, dem Verein ein Gesicht zu geben, oder uns einfach Gesellschaft leisten will, melde sich doch gern bei uns. Helfer und Repräsentanten sind jederzeit willkommen. Die Adresse für euer Navigationsgerät lautet Stormarnstraße 22844 Norderstedt.

Es soll doch keiner sagen, er kannte die Adresse nicht :-)

 

 

Unsere nächste Reise nach Uganda ist in den Herbstferien im Oktober 2014 geplant. Den Reisebericht unserer letzten Reise im April findet ihr im PDF:

Reisebericht Uganda April 2014
Reisebericht_Uganda_April_2014.pdf
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Eindrücke aus Mbiriizi

"Josma" entwickelt sich

Ausflug in den Mburo-Nationalpark

9999 € (neuntausendneunhundertundneunundneunzig)

Das ist die Summe, die 310 Schüler der Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark im September 2013 erlaufen haben. Im Rahmen eines Sponsorenlaufs legten sie 2000 km für ihre Patenschule in Mbiriizi zurück. Diese St. Joseph Mary’s Senior Secondary School besuchen 12 unserer Aidswaisen, die unser Verein „pigs for kids“ unterstützt und zu denen die Schüler einen regen, persönlichen Briefkontakt

haben.

Über unseren Verein wird mit dem Geld ein Wasserprojekt  für die Secondary School realisiert: Ein fast 40m tiefer Brunnen, eine leistungsfähige Pumpe und ein großer Wassertank mit 10000 l Fassungsvermögen auf einer stabilen Stahlkonstruktion sowie die notwendigen Wasserleitungen können finanziert werden. Für 650 Schüler der Secondary School sowie weitere 450 Schüler der benachbarten Primary School entfällt damit endlich das tägliche Wasserschleppen zur Schule, und sie gewinnen mehr Zeit fürs Lernen.

Zwischenbericht Mai 2013

Liebe Mitglieder,
nachdem euer Konto um den diesjährigen Mitgliedsbeitrag erleichtert worden ist, wollen wir uns melden, um ein wenig zu berichten, was seit dem Januar 2013 passiert ist.Erfreulich für unsere Vereinskasse war besonders der runde Geburtstag von Jörn, der rd. 800 Euro erbrachte, nur weil er auf persönliche Geschenke verzichtete. Auf seinen Wunsch hin wurde das Geld für Schulgeldzahlungen an Herman, Emmanuel und Teddy verwendet. Diese drei sind Aidswaisen, die Juliet (wir kennen sie seit 2009 persönlich) neben ihren 5 Kindern seit einigen Jahren versorgt.Schüler meines Wahlpflichtkurses „Uganda-Hilfsprojekt“ haben erneut zwei Osterpakete und Briefe an ihre 20 Aidswaisen aus dem Schulprojekt geschickt, die Unterstützung in Form von Schulgeldzahlungen für diese Kinder leistet unser Verein aktuell allein durch zusätzliche Spenden, denn Leos Schweinezucht wirft leider kein Geld für Schulgeldzahlungen ab. Wie bereits früher berichtet, gibt es zwischen Ullis Schule und der St. Josephs and Marys Secondary School in Mbiriizi einen Partnervertrag. Auf Grund dessen wurde im letzten Jahr ein Sponsorenlauf durchgeführt und rd. 6.700 Euronen erlaufen. Dieses Geld ist inzwischen von Ulrike nach Uganda (nicht Schweiz!!) transferiert worden. Mit diesem Geld wurden ein Schulkopierer, eine Dachreparatur, eine leistungsfähige Wasserpumpe, mehr als 300 Schulbücher sowie Ausstattungsgegenstände für einen neuen naturwissenschaftlichen Trakt bezahlt, der von einer spanischen Hilfsorganisation gebaut wurde.Das klingt alles sehr gut, ist aber ein Tropfen auf den heißen Stein, denn die Schule hat mittlerweile 600 Schüler, was ein Anstieg um fast 200 Schüler oder ca. 50% gegenüber dem Vorjahr ist. Der Lehrkörper erhöhte sich von 20 um 5 auf 25 Lehrer und wird schlecht bezahlt, weil der ugandische Staat mit seinen Gehaltszahlungen im Rückstand ist und weil viele Eltern kein Geld für Schulzahlungen leisten können. Des Weiteren schlafen ca. 120 boarding-students auf dem nackten Boden, die Küche ist abenteuerlich, und das Essen beschränkt sich einseitig auf Haferbrei, kaum Bohnen selten Matoke (Bananenbrei). Auf der anderen Seite beginnt jeder Marathonlauf auch mit den ersten Metern.Unser Verein hatte 20 gebrauchte PCs für die Schule geschenkt bekommen, die aber nicht weitergeleitet werden konnten, da Uganda keine gebrauchten PCs haben will, die Angst vor Elektroschrott ist sehr groß. Leo hätte die PCs nicht durch den Zoll bekommen und sich zudem noch strafbar gemacht: So gibt es eben keinen Computerkurs in der Schule.Derzeitig ist Ulrike auf der Suche nach neuen oder gebrauchten Sporttrikots, nach Bällen und Sportschuhen, also wer noch brauchbare Sportsachen hat, her damit und Pakete gepackt. Sponsoren könnten auf gespendeten Trikots natürlich Werbung für sich zusammen mit unserem Vereinslogo machen.Auf der letzten Lehrerkonferenz wurde auf Ulrikes Anregung beschlossen, im Herbst einen neuen Sponsorenlauf für die Secondary school zu initiieren. Ulrike hofft, dass bis zu ihrer Pensionierung dann aus dem Sponsorenlauf eine Tradition geworden ist.Zwischenzeitlich haben wir den deutschen Honorarkonsul für Uganda, Herrn Prof. Dr. Diedrich, besucht und kennengelernt. Er ist ein Mediziner, der sich in Punkto HIV/AIDS in Afrika und besonders in Uganda verdient gemacht hat und viele Projekte diesbezüglich erfolgreich angestoßen und gefördert hat. Er will uns zu einem Afrikatag am 30.5. auf die Einladungsliste setzen. Von ihm stammt auch der dringende Rat, dass unsere afrikanischen Partner möglichst bald eine NGO, sprich Non Government Organisation gründen sollten, welche dann durch unseren Verein gezielt unterstützt werden könnte. Außerdem rät er uns, den deutschen Botschafter in Kampala kennenzulernen, um über ihn hilfreiche Kontakte zu knüpfen und unseren Verein in Uganda publik zu machen.Dies alles veranlasst uns, auch in diesem Jahr erneut im Sommer nach Uganda zu reisen und „Flagge“ zu zeigen. Dann können wir auch mit Father Leonard besser zusammen neue Pläne für seine Farm entwickeln. Das derzeitige Schweineprojekt läuft wirtschaftlich nicht so erfolgreich wie er und wir erhofft haben und es soll schließlich nicht dauerhaft ein reines Zuschussobjekt sein und in Abhängigkeit von Spenden existieren sondern nachhaltig auf eigenen Füssen stehen.Für Anregungen und natürlich Spenden und Sponsoren sind wir immer offen, um vielleicht auch bald größere Projekte erfolgreich anstoßen zu können.Unser Vereinsmitglied Tim wird sich weiter um unsere Website kümmern, sodass ihr demnächst regelmäßig über www. pigsforkids.de Informationen und Fotos abrufen könnt . Was haltet ihr übrigens von dem Tipp, bei facebook gelistet zu sein? Wir haben damit bis jetzt keine Erfahrungen.

 

Soviel an Wissenswertem zum Verein,

Peter und Ulrike

 

Reisebericht Uganda August 2013

Back again aus Uganda, eine aufregende dreiwöchige Reise in dieses schöne Land mit seinen liebenswerten Menschen liegt hinter uns.

 

Es war besonders toll, zu fast allen Aidswaisen, die unser Verein finanziell durch Schulgeldzahlungen unterstützt, persönlichen Kontakt zu haben. Wir besuchten sie nicht nur an ihren jeweiligen Schulen, sondern luden sie auch ins Pfarrhaus in Mbiriizi ein, in dem wir freundliche und herzliche Unterkunft fanden.

 

Den kompletten Reisebericht könnt ihr im folgenden PDF lesen:

Reisebericht Uganda August 2013
Uganda_Reisebericht_2013.pdf
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