18.09.2020

Lichtblicke am Horizont

Nach 6 Monaten Coronazeit mit völligem Shutdown aller Bildungseinrichtungen, sollen nach aktuellen Meldungen Universitäten und Schulen in Uganda am 21. September wieder teilweise geöffnet werden. Von den 16 Millionen jungen Menschen, die seit dem 22. März auf die Wiederöffnung ihrer Schulen warten, dürfen sich allerdings nur diejenigen freuen, die Kandidaten in einer der Examensklassen sind, also Schüler der 7. Abschlussklasse der Primary Schools, Schüler der 4. und 6. Klasse der Secondary Schools und Studenten, die vorm Examen an der Uni stehen.

 

Der Verein hat Josma Secondary School bereits sehr gut aufgestellt, um die vom Bildungsministerium verfügten Bedingungen zur Schulöffnung zu erfüllen:

 

  • Temperaturmessgerät im Schuleingangsbereich
  • Händewaschgelegenheit vor den Klassenräumen
  • Ausreichende Desinfektionsmittel
  • Masken für alle
  • Tischanordnung in den Klassenräumen mit Abstandsregeln
  • Bettenanordnung gemäß der Abstandsregeln in den Schlafsälen
  • Krankenzimmer mit Betten
  • Schuleigene Krankenschwester
  • Wohnraum für Lehrer und sonstiges Schulpersonal
  • Dauerhafte Wohnung und Anwesenheit des Schulleiters
  • Ausreichendes Schulessen für die gesamte Schulgemeinschaft
  • Kontrolllisten


... alles ist bereit!

 

Zusätzlich wurde die Malariaprophylaxe für die gesamte Schule bereits durchgeführt, eine Maßnahme, die Krankheitsfälle an der Schule wirksam zu senken. 

 

Die gesamte Schule soll wie ein „closed Shop“ ohne größere Kontakte nach außen funktionieren, um Corona fernzuhalten.

Wenn ein in den nächsten Tagen überraschend auftauchendes Kontrollgremium hoffentlich „grünes Licht“ gibt, können ca. 120 Schülerinnen und Schüler bei Josma unterrichtet und auf ihr Examen vorbereitet werden, welches allerdings erst im Frühjahr 2021 stattfinden wird.

Alle anderen Schüler müssen noch in Warteposition verharren und selbst mit den von der Schule mühsam zusammengefügten und gedruckten Unterrichtsmaterialien und Radiosendungen zurechtkommen – ein riesiges Problem!

Konflikte durch die ständige häusliche Anwesenheit von den Kindern und vielen arbeitslosen Eltern gibt es inzwischen zahlreiche in Uganda. Die bittersten sind dabei wohl Vergewaltigungen und ungewollte Teenagerschwangerschaften.

Die gute Nachricht für alle „Schulengel“ unseres Vereins ist, dass alle Aidswaisen momentan wohlauf sind und in häufigem Kontakt zu Father Leonard stehen, der sie bei Bedarf auch mit allen erforderlichen Mitteln versorgt und natürlich viel mit ihnen spricht.

Einige von ihnen leben derzeitig auf der pigs for kids Farm. Sie helfen täglich im Farmbetrieb und im Haushalt, erledigen ihre Schulaufgaben und lernen bei Angel Birungi (die selbst eigentlich noch in der Ausbildung zur Schneiderin ist), den Umgang mit der Nähmaschine.

 

Wir verfolgen immer noch unser Ziel, Josma zu einer der führenden Secondary School im Bezirk Lwengo zu machen. Wir wollen diese Zeit nutzen, damit Josma gut aus der Corona Krise kommt: Dazu wird das Lehrer-Projekt „Science“ weitergeführt, d. h., Lehrer mit den Fächern Chemie, Physik, Mathematik und Biologie werden finanziell unterstützt. Das Feedback von Lehrerseite bei unserem letzten Besuch im Februar/März hat gezeigt, dass Josma sich bereits mit dem neuen Gebäude für Computer und Bibliothek positiv von anderen Schulen unterscheidet. Das haben auch die Lehrer bemerkt und kommen gern nach Josma, also ein weiteres Kriterium, sich nach Josma zu bewerben. 

 

Wir verstärken die Attraktivität von Josma noch und wollen ein Lehrergebäude mit 8 bis 16 Wohnungen bauen. Die Lehrerwohnungen stärken den Standort und kommen den Schülern zugute, so dass gute Lehrer an der Schule bleiben und nicht abgeworben werden. Die Baupläne wurden erstellt, die ersten Baumaterialien wurden bereits geliefert. Netter Nebeneffekt: Aufgrund dieser Aktivitäten ergibt sich die Chance, ein angrenzendes Grundstück als Schenkung zu erhalten. Die derzeitige Besitzerin will es nur abgeben, wenn es für schulische und nicht für kommerzielle Zwecke genutzt wird. Father Leonard bemüht sich aktuell in Gesprächen, die Eigentümerin zu überzeugen, das Grundstück kostenlos abzugeben. Nach Klärung der Grundstücksfrage könnte der Bau sofort beginnen, um dann im nächsten Jahr eröffnet zu werden. Da das Bauvorhaben bei weitem noch nicht ausfinanziert ist, benötigen wir noch Geld und bedanken uns bereits heute für jede weitere finanzielle Zuwendung. Wir vertrauen dabei auf unsere früheren Erfahrungen mit dem Computergebäude und Bibliothek und auf Gottes Hilfe.

 

Darüber hinaus gibt es von Josma folgendes zu berichten: Auf dem Schulgelände ist die vor einigen Monaten vom Agrarlehrer und einigen Helfern ausgebrachte Gemüsezucht jetzt erntereif und auf dem Markt verkauft worden, der Musiklehrer und unser großes Trommlertalent Ronald bepflanzen derzeitig ein großes Feld mit Maispflanzen und Bohnen. Das wird später helfen, die hohen Kosten des Schulessens zu reduzieren. Dennoch sehen wir, dass große finanzielle Probleme für die Schulen entstehen werden, wenn der Staat sie weiterhin nur mit leeren Versprechungen versorgt und kein großes Hilfsprogramm startet. Es zeichnet sich ab, dass die Eltern, die unter normalen Bedingungen die Schulen über die Schulgeldzahlungen für ihre Kinder finanzieren, dazu nicht oder nur teilweise weiter in der Lage sein werden. Father Leonard berichtet uns bereits jetzt, dass einige Schulen endgültig aufgegeben wurden, eine Katastrophe bei absolutem Mangel an Schulen für die wachsende junge Bevölkerung Ugandas (Durchschnittsalter 16,5 Jahre!).

 

Wir sind nach wie vor davon überzeugt, Josma zu einem „Leuchtturm“ als vorbildliche und leistungsstarke Secondary School zu entwickeln. Dafür benötigen wir Eure finanzielle Hilfe.

 

 

 

29.06.2020

Hilfe in Corona-Zeiten

 

„Education is the Key“ -  die Leitidee unseres Vereins und das Schulmotto von Josma  -

was wird daraus in Zeiten der weltweiten Pandemie durch Covid 19?

 

Alle Bildungsmöglichkeiten, die gesundheitliche Versorgung und die gesamte Wirtschaftsentwicklung Ugandas werden überschattet und zunehmend gelähmt und das, obwohl die Zahl der Infizierten noch immer gering in Uganda ist. 

 

Soeben hat der Staatspräsident die seit Ende März bestehenden Schulschließungen erneut verlängert, ohne einen Weg aus dem Lockdown genau aufzuzeigen.

Er möchte ein „big long-distance education program through radios“ starten und jeden Haushalt mit einem Radio ausstatten; eine seiner leeren Versprechung!?

Über Internet, TV und Radiosendungen stehen seit einigen Wochen Unterrichtseinheiten zur Verfügung; aber die armen Bevölkerungsschichten haben diese Medien nicht und ihre ohnehin geringen Bildungschancen verflüchtigen sich damit gänzlich und die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weiter zusehends. 

 

Pigs for kids e.V. ist im Rahmen der Möglichkeiten aktiv geworden.

Auch, wenn die von uns betreuten Aidswaisen derzeitig weit verstreut bei ihren Großeltern oder anderen Verwandten leben müssen, haben wir schon im Mai einige von ihnen mit batteriebetriebenen Radios ausstatten lassen.

Im Computerraum von Josma wurden zudem von fleißigen Helfern Unterrichtseinheiten aus dem Internet heruntergeladen, gedruckt und in die umliegenden Dörfern transportiert oder auch zu Fuß von den Kindern abgeholt. Eine Lernkontrolle findet allerdings nicht statt; wie auch?

Die Verwandten können bei schulischen Problemen nicht helfen, die Kinder werden als billige Arbeitskräfte im Haushalt und auf dem Feld gebraucht.

Die Großfamilien leben „von der Hand in den Mund“, weiterreichende Möglichkeiten etwas hinzu zu verdienen sind durch das blockierte Wirtschaftsleben zu Nichte gemacht.

Father Leonard berichtet, dass man auf den Dörfern noch nicht an Corona stirbt, aber vermutlich demnächst an Hunger. Die Preise für Lebensmittel steigen.

Ein soziales Netz gibt es nicht!

Auf dem Schulgelände von Josma wurden inzwischen erfolgreich die vom Verein gespendeten Saaten durch den Agrarlehrer genutzt, um bereits eine erste Gemüseernte im nächsten Monat zu ermöglichen; auch ein eigenes Maisfeld wächst für späteres Schulessen heran.

Aber die staatlicherseits verfügten Hürden für eine frühestens im September mögliche Genehmigung einer Schulöffnung sind hoch:

  • zunächst dürfen nur die Prüfungsklassen (P7, S4 und S7) unterrichtet werden
  • es soll eine Maskenpflicht im gesamten Schulbetrieb bestehen
  • alle Schüler müssen im Boardingbereich mit entsprechendem Abstand in den Schlafsälen untergebracht sein
  • alle Lehrer müssen ebenfalls auf dem Schulgelände wohnen können
  • die Essensversorgung muss für alle gewährleistet sein.

 

Der Staatspräsident empfiehlt den Schulen die Schließungszeit zur Renovierung der Schulen zu nutzen. Er verspricht günstige Kreditmöglichkeiten!?

 

Was sind in dieser Situation die Ideen unserer Partner vor Ort und wie können wir vom Verein helfen?

 

1. Soforthilfe:

  • Spenden für direkte Soforthilfe bei Hungerproblemen in den Familien unserer Aidswaisen; Father Leonard hat bereits Geld erhalten und erste Lebensmittel (Mais, Zucker, Mehl und Bohnen) eingekauft und wird diese weiter an Bedürftige bei Nachfrage ausgegeben.
  • Weitere Ausstattung aller Aidswaisen mit Radios und gedruckten Unterrichtsmaterialien.
  • Ausweitung des landwirtschaftlichen Anbauprojekts bei Josma zur Versorgung der Schulgemeinschaft durch Gemüseanbau.

 

2. Langfristige Ausbaupläne für Josma:

  • Planung, Erweiterung und Errichtung bereits vorhandener wie neu zu bauender Unterbringungsmöglichkeiten für Lehrer und Schüler, abhängig vom Spendenaufkommen!
  • Spenden zur Fortführung des Projekts „Finanzierung naturwissenschaftlicher Lehrer für Josma“

 

 

 

07.04.2020

Happy Day

 

das stand auf ihrer selbstgezauberten Torte, die Agnes zum traditionellen Pigs für kids Fest von Entebbe 200 km per Überlandbus nach Mbiriizi mitbrachte.

Und ein glücklicher Tag war es in der Tat erneut für alle Beteiligten. Denn wir hatten mal wieder mit vereinten Kräften alles aufgetischt, was es an Leckereien zu bieten gab.

Ein Tag für die jungen Leute, an dem „Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen fallen“, wie Father Leonard immer zu pflegen sagt. Es wurde viel gelacht, getanzt und getrommelt und natürlich wurde viel  Fleisch, Gemüse Obst und Süßes gegessen, etwas, was im normalen Alltag nicht vorkommt.

Agnes kam verspätet, aber es war so schön, diese junge Frau nach all ihren Schicksalsschlägen der letzten Zeit wieder fröhlich zu sehen.

Sie hat sich neben ihrem Job im Serena Golfhotel mit einem kleinen Back- und Saftladen mit einem von uns gewährten Kleinkredit  selbstständig gemacht und damit einen Traum erfüllt.

Glück wird sie in nächster Zeit dringend benötigen, denn ihre Arbeit im Hotel hat sie (hoffentlich nur vorübergehend) verloren, da das Hotel geschlossen wurde.

Die Corona- Pandemie hat die Welt im Griff- schwere Zeiten sind auch auf Uganda kurz nach unserer Abreise zugekommen. Am Abreisetag wurden bereits alle Schulen geschlossen, wenige Tage später  wurden der Flugverkehr eingestellt und die Grenzen geschlossen. Nur Lebensmittelgeschäfte dürfen noch öffnen, der öffentliche Verkehr mit Boda Boda (Motorradtaxis), Minibussen und Überlandbussen ist fast völlig zum Erliegen gekommen und die Bevölkerung hat weitgehendes Ausgangsverbot; die Kirchen sind geschlossen, die Pfarrer dürfen keine Beerdigungen abhalten.

Wie soll die Bevölkerung in einem Land, das ohnehin immer noch zu den 30 ärmsten Ländern der Welt zählt, diese Krise bewältigen ohne Gesundheitssystem und ohne ein soziales Finanzierungsmodell. Wir befürchten erneut Hungerprobleme in dem Aktionskreis unseres Vereins.

Dabei hatte unser Aufenthalt in Mbiriizi so vielversprechend begonnen.

Wir lernten die neue Schulleiterin von Josma kennen und die Zusammenarbeit klappte auf Anhieb gut. Wir konnten wichtige Schulprojekte für Josma, die Secondary School, die unser Verein seit Vereinsgründung tatkräftig unterstützt, anschieben bzw. ausbauen. Jetzt liegen sie allerdings - hoffentlich nur vorübergehend- brach, da die Schulen bis mindestens Ende April geschlossen bleiben sollen.

Der neue Bischof Serverus Jiumba sicherte uns bei einer uns gewährten Audienz zu, dass Josma während seiner Amtszeit nicht in der Existenz bedroht sein wird und er die Förderung dieser Schule mit seinen Mitteln unterstützten wird: eine für uns sehr beruhigende Zusage!

 

Eines unserer nächsten Ziele soll die großzügige Unterstützung des A-Level- bereichs der Schule sowie der Ausbau der practical skills sein.

Da unser letztjähriges Projekt der Lehrerunterstützung erste erfolgversprechende Früchte in guten Abschlüssen der Examina im O-Levelbereich getragen hat, wollen wir nun sehr gezielt den Unterricht weiter fördern im A-levelbereich der Abschlussklassen in Science, also in den Fächern Mathematik, Biologie, Physik und Chemie. 

Zuschüsse im Lern- und Lehrmittelbereich und bei der Lehrerfinanzierung, auch beim Zusatzunterricht am Wochenende sind auf den Weg gebracht. Qualifizierter Unterricht wird zu einem besseren Platz im Schulranking führen: die beste Werbung zur Anlockung finanzkräftigerer Eltern aus entfernteren Regionen, die bereit und auch in der Lage sind, eine gute Schulausbildung ihrer Kinder durch das Schulgeld zu finanzieren. 

Darum haben wir auch dem langgehegten Wunsch der Lehrer stattgegeben nach der Installation eines Internetanschlusses für Josma und einem weiteren Ausbau des neuen Computerraums. So wurden während unseres Aufenthalts ein Beamer fest unter der Decke montiert, mitgebrachte Laptops und ein zusätzlicher Drucker in Funktion gesetzt und vor Stromschwankungen und auch vor Diebstahl gesichert. 

So können die Lehrer und Schüler in Zukunft neue Lern- und Informationsquellen erschließen. Proscovia, die Studentin, der unser Verein erfolgreich im letzten Jahr zu einem tollen Abschluss bei ihrem Studium in Systeminformatik verholfen hat, wird die Schulung und Fortbildung übernehmen!

Auch die Bücherei wurde mit neuen Büchern bestückt; Lehrer Anthony war bei der Auswahl und dem Kauf in Kampala als ein kompetenter Berater an unserer Seite.

Ein besonderes Augenmerk lag aber diesjährig im weiteren Ausbau der Projekte für die practical skills. Für das Projekt Tayloring kauften wir eine weitere Nähmaschine, zusätzliche Nähmaschinen wären allerdings noch von Nöten. Eine qualifizierte Textillehrerin wurde auch zwischenzeitlich eingestellt; vielleicht ist es ja bald möglich, die Schulkleidung schulintern herzustellen; das wäre natürlich kosteneinsparend!

Auch das Bauprojekt mit einem externen Fachmann vom Bau läuft weiter.

Aber vor allem gilt es in Zukunft das Agrarprojekt massiv zu stärken.

Das im letzten Jahr errichtete „Greenhouse“ wird als Experimentierfläche für die Schüler bereits genutzt. Unsere Vorstellungen, es für neuartige Anbaumethoden wie H2Grow zu nutzen (siehe letzter Bericht) konnten allerdings noch nicht realisiert werden. Fortbildung ist hier wohl noch das Gebot der Stunde.

Bosco, ein sehr engagierter Agrarlehrer, sprach sich für einen großzügigen Erweiterungsbau des „Greenhouses“ aus und demonstrierte uns in einem Unterricht vor Ort sehr anschaulich, Möglichkeiten der Tropfbewässerung mit einfachen Mitteln. Die Schüler folgten ihm gespannt.

Begeistert waren er und seine Schüler natürlich von den mitgebrachten Samentüten. Die Firma Kölle aus Hamburg hatte uns vor unserer Reise in großzügiger Weise mit unverkauftem Samenmaterial versorgt, welches nun hoffentlich dazu genutzt werden kann, endlich das eintönige Schulessen, das immer noch lediglich auf Mais und Bohnen basiert, mit selbstangebautem Gemüse zu ergänzen.

Dazu müsste allerdings das Agrarland der Schule erweitert werden. Bosco zeigte uns ein fast ein Hektar großes schulnahes Gelände, das dafür urbar gemacht werden könnte, mit einem Zaun versehen werden müsste und dann für den Gemüseanbau dienen könnte.

Bau- und Agrarschüler sollen hierbei sinnvoll zusammenarbeiten.

Noch vor unserer Abreise erstellte uns Bosco einen detaillierten Finanzierungsplan, für dessen Realisierung es für uns jetzt nicht nur einen Sponsor zu suchen gilt.

Auch die Schulschließung kommt sehr ungelegen dafür, denn jetzt ist Regenzeit und damit Pflanzzeit.

Schade, denn schuleigener Gemüseanbau würden gerade in diesen Zeiten schlimmste Versorgungslücken schließen und würde neue Agrartechniken gegen den Klimawandel anschaulich demonstrieren können.

Gleichzeitig könnte dieses Projekt unsere Idee nach dem Ausbau Josmas mit sinnvollen Vocationalzweigen einen Schritt näher bringen.

 

Wie wichtig es ist, die Berufsschulausbildung zu fördern, konnten wir bei den zahlreichen Besuchen unserer etwas älteren Jugendlichen feststellen.

Inzwischen haben ja etliche Aidswaisen die Secondary School bereits verlassen und werden entweder durch Studium oder an weiterführenden Schulen für einen Beruf ausgebildet.

Nur mit einem Zertifikat, einem Diploma oder gar Studienabschluss haben die jungen Leute eine Chance auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt einen Job zu finden und Geld für ein selbstbestimmtes Leben zu verdienen.

So sind derzeitig Angel Birungi und Jacent bei Mummy´s in Masaka, um dort ein Diploma in Fashion und Design bzw. Cosmetology und Hairdressing zu erlangen; Annette brachten wir weit weg nach Biikera, um dort ihr Glück bei einer Berufsschule zu versuchen, Angella erlangt hoffentlich ein Zertifikat bei St. Anna und Martha soll jetzt nach erfolgreichem Praktikum noch im April ihre Ausbildung zur Krankenschwester starten. Sie musste hierzu erst volljährig werden.

Wir wollen hoffen, dass für alle die Träume nach überstandener Coronakrise auch realisiert werden können. 

Äußerst zufrieden waren unsere derzeitigen Studenten Javira und Julius. Beide studieren in einem fernabgelegenen Bereich der Universität Kampala in Ishara, wo wir sie für einen Tag besuchten.

Beide sind auf einem guten Weg bei ihrem Pharmazie- bzw. Medizinstudium und zeigten uns stolz ihre Uniräume ( selbst die Pathologie blieb uns nicht verschlossen ) und ihre kleinen Unterkünfte in denen sie fleißig für ihre Semesterabschlüsse büffeln.

Wir hoffen, dass sie das Semester noch vor der Unischließung erfolgreich hinter sich bringen konnten und sie nach den Semesterferien neu durchstarten können.

Das großzügige Taschengeld, dass alle von uns erhalten haben, wird ihnen hoffentlich helfen, die schlimme Situation halbwegs zu überstehen.

Sorgen macht uns noch Ronald, unser kleiner, großer Trommler. Er hat mit Müh und Not den O-Level Abschluss hinter sich gebracht und müsste jetzt auf eine Musikschule, um sein ausgesprochenes musikalisches Talent voranzubringen. Leider sind seine Verwandten nicht in der Lage, ihn finanziell zu unterstützen; davon konnten wir uns bei einem Besuch vor Ort anschaulich überzeugen.

Vielleicht findet sich zu gegebener Zeit ja doch noch ein Musikfreund zur Unterstützung dieses jungen Talents. Derweilen haben wir veranlasst, dass ihn der Musiklehrer von Josma unterrichte! Dieser hat sich übrigens riesig über das von Olaf gestiftete Tablet gefreut, dass Olaf so reichhaltig für ihn mit Musiknoten, Texten und Lobpreisliedern bestückt hat. Vielen Dank!

Abschließend wollen wir uns auch an dieser Stelle nochmals recht herzlich für das große Abschiedsgeschenk der Gemeinde Mbiriizi bedanken. Im Gottesdienst wurden wir feierlich mit der traditionelle Kleidung Ugandas ausgestattet, eine große Anerkennung unserer Aktivitäten vor Ort. Urteilt selbst an Hand der Fotos!

 

Wie geht es jetzt weiter??

Vieles ist nicht nur bei uns in Deutschland im Ungewissen!

Unsere Gedanken sind oft auch in Uganda.

 

Aber wir verlieren nicht unsere Zuversicht!

Der Herr hat uns immer einen Weg aufgezeigt! Er wird uns auch in dieser Krise helfen!

 

Wir wünschen Euch ein schönes Osterfest daheim! Bleibt gesund!

22.01.2020

Große Herausforderungen

 

...sind im neuen Jahrzehnt für unseren Verein und unsere Partner zu bewältigen!

 

Doch zunächst gebührt allen Vereinsmitgliedern, „Schulengeln“ und Sponsoren ein großes Dankeschön für ihre großzügige Unterstützung 2019 und für die erneute Bereitschaft, die Projekte von pigs for kids e.V. auch weiterhin tatkräftig zu fördern.

Es ist zugleich ein Vertrauensbeweis für unser Engagement in Uganda.

Wir danken der Hamburger Hanns R. Neumann Stiftung für neue Kontakte in Uganda, die wir bei unserem nächsten Aufenthalt in Uganda im Frühjahr nutzen wollen, um mit erfahrenen Fachleuten vor Ort ins Gespräch zu kommen.

 

Unser Hauptaugenmerk wird weiterhin auf der guten Ausbildung der von uns betreuten Aidswaisen liegen. Wir wollen sie persönlich stärken und immer wieder ermutigen, ihre Zukunft durch Fleiß, Ausdauer, Interesse und auch durch eigene unterstützungswürdige Ideen selbst in die Hand zu nehmen. Unsere ausführlichen Einzelgespräche mit ihnen sind  ein wichtiger Bestandteil unserer Reise.

Um qualifizierte Schulabschlüsse erlangen zu können, wollen wir die von unseren Schützlingen besuchten Schulen - allen voran „Josma“ – auch weiterhin fördern.

Neben der finanziellen Unterstützung werden wir beharrlich auf eine solide Zusammenarbeit zwischen unserem Verein und dem Schulpersonal hinarbeiten. Korrekte Abrechnungen, Diskussionen über gemeinsam entwickelte Weichenstellungen und Pläne sind ebenso wichtig wie die Eigeninitiative des Personen und der Wille, Planungen auch gezielt umzusetzen.

Wir wollen fördern, aber auch fordern, denn unsere Erfahrung lehrt uns, dass nur so unsere Hilfe zur Selbsthilfe zu einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung vor Ort führen kann.

 

Neue Vorgaben der staatlichen Schulbehörde zwingen zur Umstrukturierung von „Josma“.

Da vor kurzem eine staatliche Secondary School im Bezirk eröffnet wurde, entfallen ab sofort staatliche Zuschüsse für „ Josma“. Außerdem wurde die Stundentafel und die Unterrichtszeit verändert; so soll z.B. Unterricht nur noch vormittags stattfinden.

Diese neuen Gegebenheiten wollen wir als eine Chance zur Neuorientierung für „Josma“ sehen.

In Zukunft müssen nicht mehr wahllos alle Schüler bei „Josma“ aufgenommen werden.

Neue Auswahlkriterien könnten die Qualität an der Schule verbessern z.B. durch

  • gezielte Aufnahme leistungsstarker Schüler mit gutem Primary School Abschluss
  • Aufnahme nur nach Einzahlung der Schoolfees zu Beginn der Terms
  • Zahlungsmoral der Eltern verstärkt einfordern, denn der Schuletat, auch die Personalausgaben basieren allein auf den Einzahlungen der Eltern und Sponsoren
  • Kleinere Klassenstärken für qualifizierteren Unterricht
  • Erhöhung der Schoolfees zur Verbesserung des Lern-und Lehrmitteletats
  • Stipendien für leistungsstarke Schüler von nicht zahlungsfähigen Eltern
  • ausreichendes und qualifiziertes Personal bei höherer Bezahlung 
  • Verbesserung des Schulessens durch schuleigene Anpflanzungen
  • neue und Ausweitung der bestehenden nachmittäglichen Projektarbeitsangebote
  • Bau von Gewächshäusern und Experimente mit Hydroponic.
  • Aufbau und Angliederung von Berufsschulbereichen an die Secondary School 

 

Diese Ideen, die alle der Qualität und weniger der Quantität dienen, gilt es, demnächst im größeren Schulplenum zu diskutieren und zu erweitern auch mit Vorschlägen der Verantwortlichen des Schulträgers und der behördlichen Stellen, die dafür Genehmigungen erteilen müssen.

Erst wenn alle im Boot sind, wollen wir die finanzielle Unterstützung unserer Sponsoren einsetzen.

 

Ein weiterer zukünftiger Schwerpunkt der Vereinsarbeit gilt der Berufsausbildung unserer Aidswaisen jenseits ihrer Schulabschlüsse. 

Auch, wenn sie nach dem Schulabschluss rechtmäßig erwachsen sind und damit für sich selbst verantwortlich sind, haben sie ohne weitere finanzielle Förderung, um weitere Zertifikate, Diploma oder Studienabschlüsse zu erlangen, keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

 

Qualifizierte praktische wie theoretische Berufsausbildungen finden in Uganda an wenigen und überaus teuren Berufsschulen und Hochschulen statt.

Ohne Unterstützung sind die Jugendlichen auf das Wohl ihrer Großfamilien angewiesen, die diese Ausbildung aber meist nicht zahlen können und die Jugendlichen allenfalls bei der Feldarbeit für die Selbstversorgung der Familie einsetzen.

Mädchen werden genötigt zu heiraten und bekommen viel zu früh viel zu viele Kinder.

Die heute überaus junge 40 Millionen zählende Bevölkerung Ugandas (Durchschnittsalter 16 Jahre) wird sich nach aktuellen Prognosen bis 2050 nahezu verdreifachen! 

Gute und qualifizierte Bildung besonders von Mädchen und jungen Frauen kann helfen, diesen Trend zu durchbrechen.

 

Für unseren Verein ist Mädchenausbildung somit auch ein natürlicher Empfängnisschutz.

Solange Mädchen in der Ausbildung sind, leben sie in Schulen in einem geschützten Raum, tragen Schulkleidung und kurz geschorene Haare und werden professionell unterstützt auf ihrem Weg zu einem guten Beruf.

Kinderwünsche stehen dann erst zu einem späteren Zeitpunkt an und die Zahl der Kinder wird von ihnen dann auch bewusst kleiner gehalten.

Daher auch die Idee, die Berufsausbildung bei „Josma“ durch unseren Verein voranzutreiben und für dessen Aufbau Förderer zu finden. 

 

Last but not least: Fragen des Klimaschutzes und die Sicherung einer nachhaltigen Ernährung stehen natürlich auch auf der Agenda unseres Vereins.

Im letzten Jahr haben wir im Rahmen der schulischen Projektarbeit ein Greenhouse gebaut aus Bambus, überspannt mit einem Netz. In ihm können ganzjährig Salat, Gemüse und Kräuter in einem witterungsgeschützten Raum herangezogen werden und so das einseitig auf Mais basierende Schulessen mit Vitaminen und Mineralstoffen ergänzen.

In den Kinderschuhen stecken noch die Erfahrungen mit innovativen hydroponischen Anbaumethoden. Dabei wachsen innerhalb kürzester Zeit Pflanzen in kleineren und größeren Schalen bei nur 10%igem Wasserbedarf und mit Dünger aus dem Abfallprodukt einer Biogasanlage.

Unsere Experimente mit dieser Anbaumethode wollen wir forcieren durch den Bau eines weiteren noch größeren Greenhouses, dass möglichst von Projektteilnehmern selbst kostengünstig errichtet und mit Unterstützung des Agrarlehrers eigenverantwortlich geführt werden soll.

Dabei soll zudem versucht werden, den Gewächshausplatz auch in der Vertikalen auszunutzen, um so die Anbaufläche optimal witterungsgeschützt zu vergrößern.

 

Wir wollen vor Ort auch eventuell den Bau einer Biogastoilettenanlage ermöglichen, denn die derzeitige Toilettensituation bei „Josma“ ist äußerst unbefriedigend.

Auch hier ist der Kontakt zu bereits in Uganda tätigen Fachleuten dringend erforderlich.

 

Wir werden all diese Herausforderungen zusammen mit unseren afrikanischen und deutschen Partnern hoffentlich gut angehen und meistern können.

Möge auch Gott uns dabei zur Seite stehen und beschützen.

28.10.2019

Den Sommer in Hamburg erleben...

...ein Wunsch von Father Leonard, den Peter und Ulrike ihm gern in diesem Jahr erfüllt haben.

Fünf Wochen lang konnte er ein umfangreiches Programm erleben, bestückt mit Besuchen und Treffen von Mitgliedern, Freunden und Sponsoren des Vereins, mit Gottesdienstbesuchen und Austausch mit Gemeindemitgliedern, mit Schul- und Theaterbesuch, einem Stadionbesuch bei einem HSV-Spiel und gemütlichen Grillabenden im Schwarzbuchenweg. Ausflüge in die Lüneburger Heide, zu Freunden ins Emsland, in Ehringen und an der Schlei waren wie die Firmenbesuche bei Berentzen, der Meyerwerft und Aurubis sowie bei einem großen Geflügelzüchter und bei einem Biolandhof etwas ganz Besonderes für alle Beteiligten.

 

Natürlich stand auch viel Arbeit an den derzeitigen Vereinsprojekten an. Viele Gespräche und Weichenstellungen für eine verbesserte Schul- und Ausbildungsmöglichkeit der vom Verein betreuten Aidswaisen und Lösungsmöglichkeiten der Probleme der Jugendlichen galt es zu diskutieren und anzustoßen. Es ist oft nicht einfach, diese jungen Menschen bis ins Erwachsenenleben und damit sehr langfristig zu begleiten bis zu einem Zeitpunkt, an dem sie ihren Lebensunterhalt selbstbestimmt verdienen können! 

Wenngleich uns das natürlich nicht bei allen hundertprozentig gelingt, so ist unser Verein doch stolz auf einige Erfolgsgeschichten diesbezüglich. So hat beispielsweise Proscovia gerade ihr vom Verein ermöglichtes IT-Studium mit besten Noten abgeschlossen und ist bereits jetzt als Computerfachfrau bei Josma tätig und baut den praktischen Computerunterricht an den gesponserten Laptops in unserem neuen Computerraum auf.

Wenn wir Josma noch den lang gehegten Wunsch der Lehrer nach einem Internetanschluss erfüllen, könnte auch eine bessere Fortbildung und vereinfachte Unterrichtsvorbereitung für die Lehrer ermöglicht werden. Unsere Bedingung hierfür ist allerdings, dass die Schule die laufenden Kosten des Internetbetriebs selbst tragen muss.

Inzwischen ist das Lehrerprojekt fest etabliert. Es wurde letztlich großzügigst durch Torben und Lutz unterstützt durch ihre Beteiligung an der Charityrallye (Baltic Sea Circle) um die Ostsee und ihre Spendenaktion unter ihren Freunden. Nochmals ein großes DANKESCHÖN!!!!

Wir werden sehen, ob bereits bei den soeben angelaufenen diesjährigen O- und A-Level Prüfungen, eine Leistungsverbesserung zu erkennen ist. Die Basis dazu wurde auf jeden Fall von Vereinsseite geschaffen.

Allen Prüfungskandidaten wünschen wir: VIEL ERFOLG!

Die Prüfungsergebnisse stehen erst im Februar endgültig fest. Dann wird das Schulranking für 2019 in der Zeitung veröffentlicht. Wir werden berichten!

 

Wir werden auch über Michaela berichten, einer Lehrerin für Englisch, die einen Teil ihres Sabbaticals für den Verein in Mbiriizi ehrenamtlich verbringt. Sie ist diese Woche in Uganda angekommen und lehrt bei Josma.

Ein weiteres nachhaltiges Vereinsprojekt steckt in einer ersten Entwicklungsstufe: ERNÄHRUNGSPROJEKT FÜR JOSMA!

Wir wollen das derzeitige sehr einseitige Schulessen bei Josma, das nur aus Mais und Bohnen besteht, grundlegend verbessern. Langfristig soll die Ernährung der Josmaschüler und Lehrer aus einer ausgewogenen, vielseitigen uns abwechslungsreichen Kost mit allen Nährstoffen, vielen Vitaminen und Mineralstoffen bestehen, damit alle auch vom körperlichen und gesundheitlichen Aspekt her, den hohen Leistungsanforderungen gerecht werden können.

Pläne zur Ernährungsumstellung haben wir zusammen mit Father Leonard und Frau Dr. Bohnenkamp bereits entwickelt. Die finanzielle und praktische Umsetzung verlangt hierfür allerdings Sponsoren, Zeit und geschultes Personal. Als ersten Ansatz hat bereits ein Prototyp eines sogenannten „Greenhouse“ (Gewächshaus) bei Josma Platz gefunden. Es wurde nach unseren Vorstellungen aus Bambus und Holz und überspannt mit einem großen Netz errichtet und ermöglicht bereits erste Ernten von Salat und Gemüse in kleinem Rahmen.

Unsere Aidswaisen und einige weitere Schüler gestalten mit den Lehrern des

Bau- und Agrarprojekts in ihrer Freizeit das „Greenhouse“, kümmern sich um die Pflanzen und erlernen so praktische Erfahrungen beim Gemüseanbau.

Die Idee mit hydroponischen Lösungen ein noch schnelleres Wachstum zu verwirklichen, werden derzeitig auch bereits getestet. Dabei wird mit extrem wenig Wasser und dem Einsatz von Dünger, der als Abfallprodukt einer Biogasanlage anfällt, ein sehr schnelles Wachstum von Pflanzen und Kräutern auf kleinstem Raum (z. B. in Schalen) ermöglicht.

 

Falls dieses Projekt sich weiter gut entwickelt, möchten wir mit weiteren „Greenhouses“ bei Josma und auf der von pigs for kids e.V. unterstützten Farm von Father Leonards Familie diese Ernährungsgrundlage ausbauen.

Zusätzliche Eiweißlieferanten für das Schulessen könnten Eier, Milch- und manchmal auch Fleischlieferungen der Farm sein, ergänzt durch hinzugekauften Stockfisch.

Unterrichtseinheiten für die Schüler und eine gute Schulung des Personals sollen das Projekt abrunden. Ideengeber ist dabei auch das World Food Programm der Vereinten Nationen.

Leider hat sich unser Wunsch, an einem im Bundesanzeiger ausgewiesenen Ernährungsprogramm in Afrika partizipieren zu können, zerschlagen.

So müssen wir die Umsetzung halt aus eigener Kraft und der Suche nach neue Unterstützern versuchen zu realisieren. Wir sind dabei sehr davon überzeugt, dass diese Hydrokulturen eine klimaschonende und kosteneffizente Technologie sind, die in Zukunft Gemüse- und auch Futterpflanzen doppelt so schnell wachsen lassen. 

Wenn die Schüler die Erfolge an ihrer Schule selbst erleben könnten, wäre es für ihr späteres Leben auf dem Land sehr hilfreich und sie könnten gut zu Multiplikatoren werden. Noch heute sind die meisten ugandischen Familien Selbstversorger; nicht immer bedeutet das schon heute bei dem auch in Uganda sich wandelnden Klima eine ausreichende Nahrungsmittelproduktion für die darüber hinaus noch stark ansteigende Bevölkerungsanzahl.

Darum: Helft mit bei der Entwicklung und Durchführung der Projekte unseres Vereins.

EDUCATION IS THE KEY!

12.07.2019

Mission Completed

Moin: Lutz und Torben sind am 30. Juni 2019 gesund und munter von ihrer sechszehntägigen „Baltic Sea Rallye“ zurückgekehrt. 

 

Und das alles für einen guten Zweck!

 

Die Baltic Sea Rallye ist ein Charity-Event, bei dem die Teilnehmer auf einer Spendenplattform - in diesem Fall Betterplace - für die Verwirklichung sozialer Projekte Spenden sammeln.

 

Torben und Lutz haben ihren Freundes- und Sponsorenkreis mobilisiert, um die vom Verein angestrebten 5.400€ für unser Lehrerprojekt zur Verbesserung der Qualität des naturwissenschaftlichen Unterrichts bei Josma zu realisieren.

 

Glückwunsch zur Erreichung des Spendenziels!

 

Pigs for kids e.V. wird nunmehr mit der Finanzierung von zusätzlichen drei Lehrern den naturwissenschaftlichen Unterricht bestens fördern können, unsere Schützlinge werden bessere Chancen auf einen qualifizierten Abschluss haben und Josma wird sich im allgemeinen Schulranking verbessern! Davon sind wir überzeugt! 

 

Die Vereinsvorsitzenden haben bereits vorgeschlagen, Proscovia, eine vom Verein unterstützte Studentin, die soeben ihren Bachelor in Computerwissenschaft erfolgreich absolviert hat, zum nächstmöglichen Termin bei Josma einzustellen.

 

Sie kann den Aufbau und Leitung eines fundierten Computerunterrichts in unserem neuen mit vielen gespendeten Laptops eingerichteten Computerraum ermöglichen.

 

Vielleicht kann sie bereits helfen, die Leistungen beim diesjährigen UNEB- Examen für den O- und A-Level im November beizutragen.

 

Um die Auswahl der beiden weiteren Lehrkräfte will Father Leonard sich schnellstmöglich kümmern.

 

Wir sind gespannt mit welchen Neuigkeiten Father Leonard Ende Juli zu uns nach Hamburg kommen wird. Wir werden die Fortschritte der Bildungsmöglichkeiten bei Josma gemeinsam forcieren und alle Interessierten von pigs for kids e.V. über unsere Webseite (Aktuelles) darüber informieren.

 

pigs for kids am Nordkapp
pigs for kids am Nordkapp

 

Zum Schluss nochmals ein Riesendankeschön an Torben und Lutz und an alle Unterstützer und Spender unserer Projekte zur Förderung ugandischer Aidswaisen durch Verbesserung ihrer Bildungschancen und die ihrer Mitschüler.

 

Die "Lady" auf Lego Bausteinen
Die "Lady" auf Lego Bausteinen

17.06.2019

Guten Start, gute Fahrt, großen Spaß und viel Erfolg

Guten Start, gute Fahrt, großen Spaß und viel Erfolg

 

wünscht  pigs for kids e.V. Torben und Lutz bei ihrer vierzehntägigen Oldtimer- Rallye ab 15. Juni. Sie werden die Ostsee umrunden und dabei fleißig Spenden für unser Lehrerprojekt für Josma sammeln.

Ein tolles Event, dass man bei Instagram verfolgen kann unter Stichwort  Helmskorn Team Hamburg-Elmshorn und für das bei 

 

https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/32409-wir-umrunden-die-ostsee-ihr-spendet

 

direkt gespendet werden kann! Auf geht´s!! 

 

Derweil sind wir nach fast vier Wochen gesund aus Uganda zurückgekehrt; im Gepäck waren viele neue Eindrücke und Erfahrungen, die in unsere derzeitigen Planungen und neuen Herausforderungen einfließen.

Die vielen schönen Kleinigkeiten aus Uganda für den diesjährigen Weihnachtsmarkt sind verstaut und inzwischen sind auch alle „Schulengel“ mit Briefen, Fotos und Wissenswertem von ihren Patenkindern versorgt worden.

 

Es wird sich hoffentlich auszahlen, dass wir auf unserer Reise viele weiterführende Schulen aufgesucht haben und nun besser individuelle Lösungen für unsere Aidswaisen finden können für ihren Bildungsweg hin zu einem Beruf. Leider gibt es ja nach dem Abschluss des O-Levels (vgl. Realschulabschluss)  keine Möglichkeit eine bezahlte Lehrstelle anzunehmen. Die Berufsbildung obliegt sog. Vocational Schools, die praktisch und theoretisch und für viel Geld eine Berufsausbildung anbieten. Mit einem guten „Diploma“ oder Zertifikat dieser Schulen hat man dann eventuell auf dem von hoher Arbeitslosigkeit geprägten Arbeitsmarkt eine Chance, einen der wenigen Jobs zu erhalten oder sich mit finanzieller Unterstützung selbstständig zu machen.

 

Es ist etwas Besonderes unseres  kleinen Vereins, dass wir uns immer wieder aufs Neue unserem selbstauferlegten Ziel stellen, jedem unserer Waisen individuell und seinem Intellekt entsprechend mit Rat zur Seite zu stehen und sie manchmal finanziell auch lange über ihre Volljährigkeit hinaus zu fördern, um ihnen letztlich ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. 

Bis auf kleine Rückschläge sind wir inzwischen bemerkenswert erfolgreich dabei.

 

Das liegt sicherlich daran, dass wir regelmäßig vor Ort nach dem Rechten schauen, immer im Gespräch bleiben und in Uganda auf die verlässliche Unterstützung unserer Projektpartner zählen können.

Inzwischen unterstützen uns auch einige unserer Studenten in ihren Semesterferien als Hilfslehrer bei Josma. Sie zeigen uns dadurch deutlich ihre Wertschätzung  für die vom Verein erhaltene Förderung! Außerdem verdienen sie sich auch ein kleines Taschengeld dabei. Sie sprechen viel mit den anderen Aidswaisen und unterstützen diese bei den Vorbereitungen für deren diesjähriges Mockexamen im Juli und das UNEB- Examen am Ende des Jahres.

Die Ergebnisse dieser Examen fließen in das  ugandische Schulranking ein. 

 

Der erfolgreichen Verbesserung des Rankingplatzes für Josma  dient  natürlich besonders unser diesjähriges Lehrerprojekt  für Josma durch das wir den Naturwissenschaftlichen Bereich stärken wollen, um den hohen Leistungsanforderungen gerecht zu werden.

Und dazu braucht es gute Lehrer, die gut bezahlt werden wollen! 

Allen Spendern sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Die Schüler von Josma werden dank dieser Hilfe erfolgreicher sein können!

 

Mehrmals wöchentlich stehen wir zu allen wissenswerten Themen mit Father Leonard über E-mail, Telefonate und What´s App Infos im regen Kontakt. 

Gerade gestern berichtete er über ein neu geborenes Kalb (von Doro) und 11 neue Ferkeln auf der Farm. Eine schöne Nachricht!

 

So soll auch sein diesjähriger fünfwöchige Sommeraufenthalt in Hamburg  zu vielen Gespräche und zu neuen Ideen führen und unsere Zusammenarbeit erfolgreich stärken.

 

Unsere Sponsoren freuen sich auf seine ausführlichen Berichte. Jeder will schließlich speziell informiert sein über die Verwendung der jeweiligen Spendengelder.

Neben individuellen Besuchen (- Wunschtermine hierzu können noch von unseren Vorsitzenden für August berücksichtigt werden!) planen wir einen gemütlichen Informationsabend ( incl. Präsentation und Fragerunde mit Father Leonard und Vereinsmitgliedern) in Räumlichkeiten der Poppenbüttler Marktkirche.

Hierzu laden wir alle Interessierten herzlich ein. Der genaue Termin wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Auf Fahrten z.B. nach Bielefeld, Ehringen und Berlin freut Father Leonard sich immer besonders. Weitere Einladungen werden gerne entgegengenommen!

 

Drückt bitte mit uns zusammen die Daumen für ein gutes und sicheres Gelingen der oben erwähnten Rallye. 

Wir melden uns bald erneut über Aktuelles auf unserer Webseite, denken aber auch über einen regelmäßigen Newsletter nach (4x im Jahr?). Gute Idee??

Wir bitten um Rückmeldung!

17.04.2019

Ostergrüße aus Mbiriizi / Uganda

...senden wir allen Mitgliedern und Freunden des Vereins.

 

Es ist ein wenig wie „Coming Home“, wenn wir, wie nun schon zum 10. Mal nach Uganda reisen: herzliche Begrüßung am Flughafen durch Father Leonard, lange Fahrt, Bewältigung  des Verkehrschaos in Kampala und ein großes Hallo bei unserem Empfang im Pfarrhaus. Wir tauchen gerne eine Zeit lang in die Welt unserer Freunde ein. Es sind nicht nur die Landschaft, die Grün- und Brauntönen und das überwiegend angenehme Klima; es sind vor allem die Herzlichkeit der Menschen, die ansteckende Fröhlichkeit der vielen Kinder, bisweilen aber auch die Gelassenheit und der starke Glaube dieser zum Teil in bitterer Armut lebenden Menschen, die uns faszinieren. Wir bekommen durch sie stets neuen Antrieb und Kraft für unsere Aufgabe, einigen Aidswaisen und ihren Schulen bei einer besseren Gestaltung ihres Bildungsweges zu helfen.

 

Wir werden auch bei unserem jetzigen Besuch immer mehr davon überzeugt, dass „Education is the Key“ zur Veränderung in der hiesigen Gesellschaft führen kann!

Wir haben - Gott sei Dank- in Father Leonard einen zuverlässigen Partner für unser kleines Entwicklungsprojekt an unserer Seite. 

Sein Lachen und sein Optimismus stecken alle an. Sein wöchentlicher Kindergottesdienst mit Hunderten von Schulkindern ist immer ein richtiges Spektakel, ebenso die Begrüßungszeremonie für uns bei Josma mit Trommeln, Gesang und herzlichen Reden. 

Es geht voran bei Josma!

 

Unser Bau ist inzwischen mit Fliesen und Mobiliar ausgestattet. Auf unseren Wunsch wird ein junger Bibliothekar jetzt die Bücherei aufbauen und betreuen. 

Er soll auch den soeben von Kampala nach Mbiriizi gelieferten neuen Kopierapparat in Obhut in der Bibliothek nehmen; der Verein hat sich den Kopierer für Josma geleistet, da der alte kürzlich dauerhaft versagte. Er wurde übrigens dankend mit großem Hallo der Schüler entgegengenommen; ebenso wie die von uns aus Deutschland mitgebrachten Laptops, die der Aufstockung des neuen Computerraums dienen sollen.

Nur die Sicherung der Geräte vor Diebstahl und auch die geregelte Stromversorgung und die Pflege der neuen Räume und Geräte sind ein noch zu lösendes Problem. Reinigungspersonal gibt es nicht! Das muss nun von der Josmagemeinschaft dringend organisiert werden.

Viele Gespräche und Diskussionen und Planungen mit Leo, den Lehrern, Rektor und den Schülern haben wir schon angeschoben und weitere stehen auf unserem Programm.

Nachdem wir am 3.Tag alle  unsere Josmaschützlinge getroffen haben, werden wir nach den Examenstagen für den 1. Term mit ihnen Einzelgespräche führen über ihre Leistungen, aber auch über ihre persönlichen Alltagssorgen und Zukunftspläne.

 

Leo hat inzwischen einen Aushang bei der Schule installiert, wo alle Schüler ihren Leistungsstand ablesen können. Es soll ein Ansporn sein, sich zu verbessern, um die Klasse nicht wiederholen, oder die Schule gar verlassen zu müssen. Viele der von uns geförderten Aidswaisen sind derzeitig in der 4. Klasse von Josma und damit vor ihrem diesjährigen O-Level Abschluss. Da heißt es für uns mit ihnen über die Weichenstellungen für ihren weiteren Weg ins Berufsleben zu diskutieren. Nicht alle werden den Schritt in den A-Level hin zum Abitur schaffen, aber unser Verein möchte sie möglich bis ins Berufsleben hin begleiten; ein Unterfangen, das bei der hohen hiesigen Jugendarbeitslosigkeit nicht einfach ist.

Unser „Lehrerprojekt“ ist im Übrigen gut gestartet, muss aber noch erweitert werden!

 

Der naturwissenschaftliche Bereich wird durch den Verein durch viele Praktika und zusätzlichen Unterricht gefördert! Das erfordert für einige auch Wochenendarbeit. Bei der Ausstattung des naturwissenschaftlichen Labors wurde der Verein zusätzlich unterstützt durch einen letztjährigen Schülerlauf der Norderstedter Partnerschule von Josma. Wir haben bei dem Geldtransfer der Spenden geholfen und konnten uns vor Ort von der ordnungsgemäßen Anschaffung der Materialien und Bücher und über deren Anwendung im Unterricht bereits überzeugen. 

Derzeitig ist einer der von uns unterstützten Aidswaisen während seines Lehrerstudiums im zweimonatigen Praktikum bei Josma. Wir besuchten seinen tollen Chemieunterricht mit praktischen Übungen mit ca. 80 Schülern (!) - eine super Vorbereitung für das Abschlussexamen der Schüler!

 

Fast täglich sind wir unterwegs, um die verschiedensten Weiterbildungseinrichtungen im näheren und weiteren Umkreis zu besuchen, um dadurch umfangreich informiert zu sein über Angebote, Leistungsvoraussetzungen und Kosten. Da fallen leider einige Bildungsstätten für uns durchs Raster- mehr Schein als Sein! 

Auch unsere derzeitigen und zukünftigen Studenten treffen wir in diesen Tagen an ihrer Uni, einige sind über die Ostertage in Mbiriizi. Auch sie erhalten natürlich die vielen mitgebrachten kleinen Geschenke und einige Briefe und Aufmerksamkeiten von ihren „Schulengeln“!

 

Am Ostermontag steht dann das obligatorische pigs for kids Barbecue für alle mit viel Musik und Tanz und guter Laune bei hoffentlich schönem Wetter auf dem Plan.

Wir hoffen wieder mal auf Zuspruch und viel Spaß der Beteiligten.

 

Da die Schüler ja weitgehend immer noch Maisbrei und Bohnen tagtäglich an der Schule erhalten, genießen sie das „Festessen“ von pigs for kids e.V. immer besonders und erfreuen uns im Gegenzug mit ihrem Trommeln und Tanz jedes Mal aufs Neue. Das Fleisch kommt dabei immer von der Farm von Leos Familie. In weiterer Zukunft kann es vielleicht auch mal von Josma kommen, denn dort werden gerade zwei weibliche Ferkel zu Sauen herangezogen.

 

Sie sind nicht nur Anschauungsobjekt für den praktischen Teil des Agrarunterrichts, sondern sollen helfen, das Schulkapital einmal aufzustocken.

Leos Farm haben wir zu Beginn unseres jetzigen Aufenthalts natürlich auch besucht.

Es läuft derzeitig alles reibungslos. Die Tiere sind wohlauf und werden gut betreut u.a. jetzt von einem jungen Mann, der die Farmschule in Rakai (wir haben sie letztes Jahr mit unseren Aidswaisen besucht) erfolgreich abgeschlossen hat. Er sagte uns, dass er viele neue Ideen bei der Tierhaltung einbringen wird.

Die Rinder, die wir im letzten Jahr mit unseren Mitreisenden zu Leos 25-jährigem Dienstjubiläum verschenkten, sind inzwischen zu Kühen geworden. So hat die Farm jetzt 4 Milchkühe, 1 Rind und 5 Kälber; ein 6. Kalb wird noch demnächst erwartet. So kann die im Aufbau befindliche Milchwirtschaft eventuellen Problemen bei der Schweinehaltung entgegen wirken. 

Wir sind zwar eigentlich in einer der zwei jährlichen Regenzeiten hier, aber es regnet mal wieder zu wenig, um das Wachstum gut voran zu bringen.

Ausnahmen bestätigt aber auch hier die Regel.

 

Gerade gestern hat es fast zwei Stunden lang „cats and dogs“ geregnet und danach war der Kirchplatz fast unpassierbar und auch der Strom mal wieder weg.

Am Palmsonntag dagegen war es dagegen sehr angenehm, keinen Regen zu haben.

Ein dreistündiges Spektakel erwartete uns, dass auf dem Kirchplatz begann und mit einer langen, vom Josma-Chor bestens unterstützten Messe weiterging. Schätzungsweise 1000 mit Palmwedeln ausgestattete Menschen waren zusammengekommen, um festlich die Karwoche zu beginnen.

Wir freuen uns jetzt schon auf die Ostertage. Dann wird zu Beginn bei stockdunkler Nacht die Auferstehung Christi auf dem Kirchplatz zelebriert. Ein Licht in einem extra ausgeschaufelten „Grab“ wird in die Kirche getragen, diese nach und nach mit Kerzen erleuchtet. Alle Menschen drängen in die Kirche und singen und feiern stundenlang!

Wir werden berichten und sehr viel Bildmaterial mitbringen.

 

In diesem Sinne: FRÖHLICHE OSTERN und liebe Grüße aus Uganda von

 

Peter und Ulrike

20.12.2018

Freude und Dankbarkeit

empfinden wir beim Rückblick auf das Jahr 2018!

 

Im Mittelpunkt stand zweifelsohne die große Jubiläumsfeier von Father Leonard in Uganda, die einige Vereinsmitgliedern als Ehrengäste genießen durften. So erlebten wir mit welcher übergroßen Freude der Jubilar gewürdigt und gefeiert wurde.

 

Wir sind sehr dankbar, dass wir Father Leonard als zuverlässigen Partner und Freund an der Seite des Vereins wissen. Nicht nur, dass wir mit ihm sehr gut gemeinsame Projekte zum Wohl der Aidswaisen diskutieren und weiterentwickeln können, sondern wir uns auch 100prozentig auf die gute Umsetzung und Kontrolle durch ihn verlassen können.

 

Ein glänzendes Beispiel ist unser Neubau bei Josma. Schon im Frühjahr bei unserer 1. Reise im Jahr 2018 nahm das von den Schülern sogenannte „White House“ seine endgültige Gestalt an und wurde bei unserer Gruppenreise im Sommer dann mit viel  Gesang und Tanz eingeweiht. 

 

Bis zum Ende des Jahres wurde der Innenbereich gefliest, mit Möbeln ausgestattet und den ersten zehn Laptops betriebsfertig ans Stromnetz angeschlossen, um im November erstmalig für die A-Level-Abschlussprüfungen im Fach Computer genutzt zu werden.

 

Auch die Farm entwickelte sich positiv, vor allem unser neues Standbein, der Aufbau des Milchviehzweiges. Die 2017 beim Benefizabend gespendeten Tiere bekamen bereits zum Jahreswechsel ihre ersten Kälber, im Oktober 2018 wurde dann ein 3. weibliches Kalb geboren und derzeitig wird die Geburt von Kalb Nr.4 erwartet. Auch die beiden zum Jubiläum gespendeten Rinder sind trächtig. So wird der Milchwirtschaftszweig wachsen und hoffentlich bald neben der Schweinehaltung zur Finanzierung unserer Schulbildungsprojekte für die Aidswaisen beitragen können. Immerhin konnten zwei neue Arbeitsplätze auf der Farm geschaffen werden; bei der hohen Arbeitslosigkeit ist auch das ein Gewinn!

 

Father Leonard kam im November für vier Wochen auf Besuch nach Hamburg.

Wir nutzten die Gelegenheit zu einem intensiven Gedankenaustausch mit Vereinsmitgliedern und Freunden bei einem gemütlichen Beisammensein.

 

Außerdem lernte Father Leonard neue Sponsoren des Vereins kennen und bildete sich bei einem Besuch der landwirtschaftlichen Lehr- und Versuchsanstalt in Echem bei Lüneburg sehr anschaulich zusammen mit den Vorsitzenden in Sachen Viehhaltung fort. Er wird Anfang 2019 gleich die hilfreichen Anregungen umsetzen und den Schweinebestand der Farm noch besser vor der Gefahr des afrikanischen Schweinefiebers schützen, die Futterzusammensetzung für die Tiere neu regeln und die Ställe für eine moderne artgerechte Tierhaltung umgestalten.

 

An den Schulen in Uganda sind inzwischen zum Ende des Jahres die Abschlussprüfungen gelaufen. Leider erwarten wir für die Secondary School nicht die besten Ergebnisse und vermutlich keine Steigerung im Ranking, da es schulinterne und außerschulische Probleme gab.

 

Bekanntlich liegt Josma in einem Gebiet mit armer Landbevölkerung. Die diesjährige Ernte war zwar außerordentlich gut und damit erfreulich für die Ernährungslage der Bevölkerung, führte aber zu einem Verfall der Agrarpreise und damit zu Ausfällen bei den Schulgeldzahlungen. Ohne ausreichendes Schulgeld konnten die Lehrer nicht durchgehend bezahlt werden, was wiederum zu einer suboptimalen Unterrichtsversorgung führte.

 

Nach einem Hilfegesuch aus Uganda installierten wir daher einen „Lehrerspendentopf“ für verbesserte Unterrichtsversorgung für Josma im Jahr 2019. (siehe im Anhang den Brief mit dem Spendenaufruf). Wir verstehen dieses Projekt ausdrücklich als kurzfristige Soforthilfe, die nicht zur dauerhaften Alimentierung der Lehrer führen soll.

 

Langfristige Hilfe zur Selbsthilfe wollen wir dagegen mit unserem neusten Projekt, der Etablierung von neuen Modulen für einen praxisnahen Unterricht, erreichen. 

So soll 2019 nicht nur der praktische Unterricht im Labor der Naturwissenschaften bei Josma gestärkt werden, sondern auch erste berufsbildende Unterrichtseinheiten im Agrarbereich (Anzucht und Anpflanzung), im Bereich Textillehre (Nähunterricht an Tretnähmaschinen) und im handwerklichen Bereich ( Maurerarbeiten) angeboten werden.

 

Langfristig könnte daraus ein Berufsschulzweig an der Schule erwachsen, ein Bereich der leider flächendeckend völlig unterversorgt in Uganda ist.

Aus dem handwerklichen Bereich könnten auch Einkommen generierende Maßnahmen entstehen, mit denen Lehrer und Schüler eine eigene finanzielle Basis ihrer Schule erwirtschaften könnten. Die ersten Ideen liegen bereits vor.

 

Abschließend möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen Freunden des Vereins bedanken, die uns in 2018 mit Rat, Tat und vielen Spenden unterstützt haben, um die Vereinspläne realisieren zu können.

 

Wir danken herzlich

  • den Schülerinnen und Schülern des Immanuel- Kant- Gymnasium für ihren erneuten großartigen Spendenlauf im Sommer
  • den Geburtstagskindern, die zu Gunsten des Vereins auf Geschenke verzichteten
  • der Poppenbüttler Kirchengemeinde für ihre Kollekten für pigs for kids e.V.
  • Peter Müller, seinen Freunden und dem Uhlenhorster Hockey Club
  • Dagmar und Bernhard Luther
  • Alpin Invest, Berlin
  • BKG Beteiligungskontor, Hamburg

... und allen weiteren „Schulengeln“, Spendern und Sponsoren, die von dem Vereinskonzept von pigs for kids e.V. überzeugt sind, unseren Einsatz zu schätzen wissen und diesen mit kleinen und großen Spenden immer wieder fördern.

 

Wir danken Gott, dass er uns den Weg weist und die Freude an der dankbaren Aufgabe erhält und wir zusammen mit vielen Menschen, ein wenig helfen können, die Zukunft einiger ugandischer Aidswaisen lebenswerter zu gestalten.

 

Wir wünschen gesegnete Weihnachten und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2019!

Hilferuf: Lehrer für Josma
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20.08.2018

Jubiläum, Einweihung und andere Highlights

...standen auf dem Programm der Juli/Augustreise 2018 nach Uganda.

Acht Vereinsmitglieder kamen der Einladung von Father Leonard auf der letzten Benefizveranstaltung in Hamburg nach und feierten mit ihm sein 25jähriges Dienstjubiläum in seinem Heimatort Kaliziso/Uganda.

Ein großes Fest zu dem hunderte Priester, Freunde, Bekannte, Familienmitglieder und zahllose Kinder und Tanzgruppen verschiedener Schulen kamen, um Father Leonard Respekt und Ehrerbietung mit einem Gottesdienst, mit einem tollen Musikprogramm, Tanz und bewegenden Reden zu erweisen.

Unsere Reisegruppe spendete unterstützt durch Spenden von daheimgebliebenen Vereinsmitgliedern „Jubi“ und „Jubi 2, zwei Rinder, die der Jubilar sich für den weiteren Aufbau des „cowparadise“ auf der Farm gewünscht hatte.

So kann die Farm weiter wachsen und demnächst durch das zusätzliche Standbein Milchwirtschaft die Aidswaisenprojekte und den Ausbau von Josma und Knowledge Centre weiter unterstützen.

Bei einer Führung über die Farm konnten wir uns von der Sauberkeit der Stallungen und dem guten Zustand des Tierbestandes überzeugen; der Verwalter wird unserem Wunsch entsprechend einen großen „Laufstall“ bauen für das Milchvieh.

 

Für sechs unserer Mitreisenden war es ihre erste Reise nach Uganda, eine aufregende und nicht immer komfortable Fahrt und ein nicht einfaches Unterfangen mit den Gegebenheiten in einem der dreißig ärmsten Ländern in einer sehr heterogenen Gruppe zurecht zu kommen.

So galt es ein etwas zu prall gefülltes Programm zu bewältigen:

- einen touristischen Teil mit Safari zu den Wildtieren Ugandas und

- ein Eintauchen in die Projektarbeit von pigs for kids e.V. mit vielfältigen Begegnungen mit Menschen, die in die Projekte eingebunden sind.

 

Uganda, die „Perle Afrikas“ (W. Churchill) offenbarte sich uns in seiner ganzen natürlichen Schönheit und die diesjährigen Wetterverhältnisse (Trockenzeit mit Tagestemperaturen meist unter 30°C und nachts gnädige 18°C) waren für uns Deutsche besser zu ertragen als die heimischen Temperaturen des Sommer 2018!

Für die endlose Fahrerei auf z.T. holprigen und unwegbaren Straßenpisten wurden wir bei der Safaritour entschädigt durch unvergessliche Tierbegegnungen: Schimpansen im Kibale- Nationalpark, abend- und morgendliche Gamedrives mit Elefanten-, Büffel- und Löwenbeobachtungen im Queen- Elizabeth Nationalpark, eine Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel mit Hunderten von Hippos , Krokodilen und unendliche vielen Vogelarten und natürlich die hautnahe Begegnung mit einer 9- köpfigen Berggorillafamilie im 2800m hohen Gebiet um Volcano/Bwindi Impenetrable-Nationalpark.

Zurück in Masaka waren wir zur jährlich einmal stattfindenden Priesterweihe in Kitovu eingeladen, ein großes emotionales Spektakel der katholischen Kirche in Uganda.

Überhaupt überwältigt uns immer wieder der große Halt, den die Menschen durch ihren tief verwurzelten Glauben erfahren und die große Herausforderung, die sich Father Leonard und seine Kollegen tagtäglich in dieser armen Region stellen.

Feste gebührend zu feiern gehört dazu. So wurde auch die Einweihung des Neubaus von pigs for kids e.V. - das von den Schülern von Josma liebevoll „White House“ genannt wird – zu einem weiteren Highlight! Die Schulgemeinschaft stand Spalier als wir zum Schulgelände kamen, Father John segnete das Gebäude nach einem kurzen Gottesdienst mit den Worten:

 

Reading from Thes. 4:10-12

„Jesus showed us the dignity of labour. He was known as the Carpenter`s son, and he willingly worked with the tools of his trade. We ask him to bless + the labour. We pray for all who will study from here, those who will work here and for those who will share the fruit of their labour. We ask this through Christ our Lord.“

 

Anschließend animierte der Musiklehrer seine Gesangs-, Trommel- und Tanzgruppe zur Hochform. Unter anderem wurde neben der ugandischen auch die deutsche  Nationalhymne  und das Kirchenlied „Großer Gott wir loben Dich“ in perfektem Deutsch präsentiert und Ronald, der kleine, große Trommler unter unseren pigs for kids Schützlingen verzauberte das Publikum mit seinen Trommelreigen.

Unsere Vereinsvorsitzenden pflanzten vorm Neubau einen Mangobaum.

Unsere mitgebrachten Laptops wurden gerne entgegengenommen. Sie müssen nun noch verkabelt und gesichert werden, nachdem die Räume gefliest und mit Regalen und Tischen und Stühlen ausgestattet worden sind. Dann können auch die bereits gespendeten Bücher für die Bibliothek ihren Platz finden und vielleicht ja auch noch aufgestockt werden.

Natürlich haben wir auch das traditionelle pigs for kids Barbecue wieder veranstaltet. Diesmal galt es, eine zusätzliche Kinderschar satt zu bekommen, die durch die Musik beim Pfarrhaus angelockt worden war. Es wurde bis in den Abend zusammen gefeiert und Geschenke ausgetauscht.

Einen Tag vor unserer Abreise ging es dann noch mit vielen Aidswaisen und ihren Begleitern zum Mburo Nationalpark. Mit einem neuen Schiff tourten wir über den See. Hippos, Krokodile , Weißkopfadler und andere Vogelarten wurden gebührend bestaunt. Wir waren im Park auch erfolgreich bei der Suche nach den beliebten Giraffen und verteidigten unser mitgebrachtes Picknick gegenüber frechen Affen und Warzenschweinen.

Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen im Gepäck nahmen wir Abschied von Uganda und unseren afrikanischen Freunden.

Unsere Mitreisenden Bernd und Klaus werden bestimmt alles daransetzen, ihr umfangreiches Foto- und Filmmaterial zu sichten und uns bei passender Gelegenheit das Ergebnis zu präsentieren und so die schönsten Momente der Reise festhalten, in Erinnerung zu rufen und vielleicht weitere Menschen zu animieren, die Arbeit des Vereins zu unterstützen.

Abschließend gilt unser Dank Father Leonard, unserem zuverlässigen Partner und Freund, der uns bei unserem Aufenthalt im Projektgebiet stets mit Rat und Tat zur Seite stand und die vielen freundlichen Begegnungen erst ermöglichte.

 

Wir hoffen noch lange auf eine erfolgversprechende Zusammenarbeit durch die wir in kleinen Schritten jungen Menschen helfen auf ihrem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft in Uganda.

 

Danke Leo, wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Hamburg.

 

AUF GEHT'S

Zum 2. Mal veranstaltet das Immanuel- Kant- Gymnasium zum Schuljahresende einen Spendenlauf zu Gunsten von pigs for kids e.V.

 

Unsere Vorsitzenden haben im Juni in der Aula eine Präsentation der Vereinsprojekte der letzten Zeit gezeigt und sich den Fragen der interessierten Schülerschaft gestellt. Der Lauf wird bestimmt erneut eine tolle Schulveranstaltung und die Aidswaisen in Uganda werden begeistert sein, dass sich so viele junge Leute bei uns für ihre Schulbildung und damit für ihre selbstbestimmte Zukunft in Uganda einsetzen.

 

Auf geht's auch mit den Vorbereitungen zu Father Leonards 25.jährigem Dienstjubiläum, zu dem er bereits bei unserem letzten Benefizabend alle Gäste eingeladen hat.

Acht Vereinsmitglieder werden dieser Einladung folgen und zusammen nach Uganda reisen; wir freuen uns auf sein großes Fest.

Alle Mitreisenden können dann auch die Aidswaisen persönlich kennenlernen, an unserem traditionellen pigs for kids – Barbecue und an einem Ausflug mit den jungen Leuten in einen ugandischen Nationalpark teilnehmen.

 

Auf geht's auch bei Josma – der Secondary School in Mbiriizi, die viele der vom Verein betreuten Aidswaisen besuchen.

Nachdem der Bau des Gebäudes für eine Bibliothek und einen Computerraum dank unserer Sponsoren zügig fertiggestellt werden konnte, muss nun die Energieversorgung und die kostenintensive Ausstattung der Räume in Angriff genommen werden.

Ein Programmpunkt der Ugandareise wird die Einweihung des Neubaus sein.

Ideen für eine sinnvolle Nutzung der Räume, deren Unterhalt die Schule demnächst selbst finanzieren soll, müssen jetzt mit den Verantwortlichen diskutiert und umgesetzt werden.

 

Die Vorfreude auf alles ist groß - auf geht's !

Erstes Etappenziel erreicht

 Vom ersten Spatenstich bis zur Fertigstellung des Rohbaus für eine Bibliothek und einen Computerraum für Josma ist kaum ein Jahr vergangen.

Bei unserer Frühjahrsreise nach Uganda begutachteten wir die letzten Außenarbeiten des Gebäudes, dessen solides Fundament sogar für eine spätere Aufstockung um zwei Stockwerke ausgelegt ist.

Die tolle finanzielle Unterstützung 2017 durch mehrere Sponsoren führte dazu, dass unser erstes Bauprojekt schon weit fortgeschritten ist. Nun gilt es, für den Innenausbau, die Ausstattung und die Solaranlage zu sparen, um vielleicht im August 2018 das Gebäude einzuweihen und seiner endgültigen Bestimmung der Secondary School Josma zu übergeben.

Unser besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Father Leonard, der nicht nur stets die Bauarbeiten vor Ort koordiniert und kontrolliert hat, sondern auch durch die Organisation eines Basars die Mithilfe der Gemeinde an der Realisierung des Baus einforderte.

 

Wichtige Weichenstellungen bezüglich der schulischen und beruflichen Zukunft der vom Verein betreuten Aidswaisen wurden durch viele Einzelgespräche mit den Betroffenen und ihren Betreuern in die Wege geleitet.

Die Kinder der Knowledge-School sind größtenteils sehr fleißig, um nach ihrer 7-jährigen Primary Schoolzeit auf die Secondary School aufgenommen und weiter gefördert zu werden, so wie es Edward zum jetzigen Schuljahresbeginn gelungen ist.

Zwei Schützlinge bei Josma haben ihre Schulzeit mit dem O-Level Examen (entspricht Realschulabschluss) beendet und wollen jetzt Schneiderin bzw. Klempner werden, Berufswünsche, die weiter finanziell unterstützt werden müssen. Drei Schüler konnten den A-Level (entspricht Fachabitur) erfolgreich bei Josma beenden; auch ihnen haben wir die Ausbildungsunterstützung für ihre Wünsche, Krankenschwester bzw. Lehrer zu werden, zugesichert.

Die anderen Josmaschüler wurden nach der Besprechung ihrer Zeugnisse mit den nötigen Büchern und sonstigen Unterrichtsmaterialien ausgestattet, um fleißig arbeiten zu können.

Inzwischen haben erneut zwei Studentinnen erfolgreich ihr Studium abgeschlossen und freuen sich auf ihre bevorstehende Feier zur Graduation im März.

Leider gibt es auch für studierte junge Leute zu wenige Jobs. Christine findet hoffentlich eine Anstellung als Verwaltungsangestellte, und Agnes arbeitet derzeitig als schlecht bezahlte Hilfskraft in einem der wenigen 5- Sternehotels in Uganda und hofft demnächst auf einen festen Anstellungsvertrag in diesem Hotel, um ihre Hotelkarriere beginnen zu können.

 

Alle Aidswaisen erhielten als Gastgeschenk vom Uhlenhorster Hockey Club dankenswerter Weise gespendete neue Trikots, über die sich alle sehr freuten und die begeistert getragen werden. Die Aidswaisen erhalten ansonsten selten bis nie neue Kleidung geschenkt!

Unser Dank geht auch an den TSC Wellingsbüttel, der uns mit ihren Fußballtrikots und Fußbällen für die Fußballmannschaft von Josma ausstattete.

 

Bei unserem Aufenthalt in Uganda veranstalteten wir wieder mit viel Musik, Tanz und Trommeln auch das traditionelle „pigs for kids barbecue“, eine gute Gelegenheit, um in fröhlicher Runde gemeinsam zu essen und zu feiern.

Darüber hinaus haben wir dieses Mal die Schüler von Josma zu einer Fahrt zu einer Farmschule im Bezirk Rakai eingeladen. Es war ein äußerst interessanter und informativer Ausflug. Die anschließend von den Jugendlichen verfassten begeisterten Berichte von diesem erlebnisreichen Tag haben uns veranlasst, ein kleines Projekt „Farming“ bei Josma für unsere „pigs for kids“ Schüler unter Anleitung eines ehemaligen Absolventen der Farmschule anzustoßen. Es wird in diesen Tagen dank der Unterstützung des Vereins gestartet. Da Uganda zu 80% landwirtschaftlich ausgerichtet ist, ist es unserer Meinung nach ein sehr lohnendes Pilotprojekt, um die Jugendlichen mit praktischen Anleitungen mit Agrartipps für die Zukunft ihrer Familien auszustatten.

Der Verein würde bei finanzieller Unterstützung von Sponsorenseite dieses Projekt gern breitgefächerter ausbauen!

 

Natürlich besuchten wir auch die Farm in Kalisizo, die derzeitig gut aufgestellt ist.

Neben dem „Pigsparadise“ entwickelt sich jetzt auch ein kleines „Cowparadise“.

Die zwei gespendeten Milchkühe haben zwei gesunde weibliche Kälber geboren und daneben werden derzeitig auch zwei Rinder eines verstorbenen Nachbars versorgt, die Father Leonard gerne für den Bestand ankaufen würde. Vielleicht kann er sich diesen Wunsch ja nach seinem 25- jährigen Dienstjubiläum im August erfüllen, da er hierzu sehr viele Gäste auf die Farm eingeladen hat.

Unsere Planung für die Reise zu diesem Jubiläum zusammen mit sechs weiteren Begleitern und Freunden des Vereins haben wir natürlich auch vor Ort vorbereitet.

 

Wir freuen uns schon heute auf ein weiteres Wiedersehen in Uganda.

Ausführlicher Reisebericht
Reisebericht_Uganda_2018.pdf
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RÜCKBLICK 2017 – „Unter einem guten Stern“


...standen 2017 die Projekte von pigs for kids e.V.im Jahr 2017!

 

Viele Freunde schenkten den Verantwortlichen unseres Vereins ihr Vertrauen und unterstützten uns nach Kräften. Unser afrikanischer Partner, Father Leonard koordinierte unsere gemeinsam entwickelten Pläne vor Ort in Uganda sehr zuverlässig.

 

Hier ein kleiner Jahresrückblick:

 

Januar:

Father Leonard ist für einige Tage bei Peter und Ulrike zu Gast und bedankt sich bei allen, die bei der Missernte 2016 Soforthilfe geleistet haben, um dem Hunger entgegen zu wirken. Mit der Kollekte vom Lobpreisgottesdienst der Poppenbüttler Marktkirche kann er die Schulspeisung von Josma unterstützen.

 

Dietlind feiert ihren 75. Geburtstag. Wir können mit ihren Geburtstagsspenden einen Nationalparkausflug für alle planen Auswaisen planen.

Leider verstirbt Dietlind im Oktober 2017. Sie war für Jahre ein treuer „Schulengel“ für zwei Schüler. Wir werden Dietlind in gutem Andenken behalten.

 

Februar:

Peter und Ulrike reisen mit vielen Geschenken und tollen roten Trikots vom UHC nach Uganda. Neben dem traditionellen pigs for kids Barbecue, vielen Einzelgesprächen mit den jungen Leuten und einem gelungenen Ausflug in den Mburopark, besprechen wir mit Father Leonard und Architekten die Baupläne für einen Neubau bei Josma mit einer Bibliothek und einem Computerraum.

 

März:

Pigs for kids e. V. erhält eine Anschubfinanzierung von der Jetty Hattenhauer-Beck Stiftung und der Startschuss für den Neubau wird gegeben.

 

Mai:

Unser Vereinsmitglied Elke feiert ihren runden Geburtstag zu Gunsten des Vereins. Die zahlreichen Sportschuhe, die Sandra als Geburtstagsgast zusätzlich spendiert, gehen auf die Reise nach Uganda.

 

Juni:

5 Studentinnen/Studenten des Rotaract Club nehmen am Leuphana Charity Run teil und finanzieren so das Schulgeld von einigen Aidswaisen für das nächste Jahr.

 

Juli:

Das Immanuel Kant-Gymnasium in Harburg veranstaltet zum Schuljahresende einen Spendenlauf zu Gunsten der Vereinsprojekte.

 

August:

Das Fundament des Neubaus nimmt Gestalt an.

 

September:

Barbara feiert ihren runden Geburtstag zu Gunsten der Aidswaisen.

Ende September kommt Father Leonard für vier Wochen als Gast. Wir feiern mit vielen Freunden gemeinsam den 2. Benefizabend des Vereins und den Geburtstag von Ulrike im Ruderclub an der Alster- ein sehr gelungenes Fest! Ulrike beschließt, einen Teil ihrer Geburtstagsspenden in die Anschaffung einer trächtigen Milchkuh für „Pigsparadies“ in Uganda zu investieren.

 

„Das Futterhaus“ wird durch die Spenden anlässlich ihres 30.Jubiläums zu einem neuen Sponsor des Vereins, der unseren Bau erfolgreich wachsen lässt!

 

Oktober:

Wir fahren nach Berlin und bedanken uns bei dem Vereinsmitglied Frank für seinen Einsatz für den Verein u.a. die Finanzierung einer zweiten trächtigen Kuh für die Farm von Kaliziso. In Bielefeld lernt Father Leonard Rita und Rolf von der Jetty Hattenhauer- Beck- Stiftung kennen. Sie unterstützen das Bauvorhaben erneut.

Father Leonard spricht im Lobpreisgottesdienst in Poppenbüttel, und es wird erneut für die Aidswaisen gesammelt.

 

November:

Die trächtigen „Friesen“ werden auf die Farm geliefert und kurze Zeit später werden zwei gesunde weibliche Kälber geboren. Der Startschuss für ein weiteres Standbein - Milchviehhaltung - ist gegeben.

 

Dezember:

Die Deutsche Grundstücks AG aus Berlin verzichtet auf eine Weihnachtsfeier zu Gunsten einer großzügigen Spende. Am 2. 12. verkaufen Vereinsmitglieder beim traditionellen Weihnachtsmarkt der Poppenbüttler Marktkirche zahlreiche Mitbringsel von ihren Ugandareisen. Ein Teilerlös des diesjährigen Gesamterlöses des Weihnachtsmarktes kommt dem pigs for kids e. V. zu Gute.

 

Ausblick:

Mit all den großzügigen Spenden des Jahres 2017 kann der Verein seine Projekte vorantreiben und vor allem den Neubau bei Josma viel schneller als erhofft fertigstellen!

 

Ein „RIESENDANKESCHÖN“ für die Spendenfreudigkeit!

 

Anfang des neuen Jahres werden die Vorsitzenden erneut nach Uganda reisen, vielleicht zum Richtfest des Neubaus; die Innenausstattung erfordert noch detaillierte gemeinsame Planung mit den afrikanischen Partnern und neue Finanzierungsgrundlagen. Aber vielleicht ist es uns ja vergönnt, dass tatsächlich der Bau zum Spätsommer fertiggestell und eingeweiht werden kann. Wir werden berichten.

Darüber hinaus müssen wir uns dringend um die Ausbildungsmöglichkeiten für unsere Aidswaisen nach ihrem Schulbesuch kümmern. Von den drei Studentinnen, die 2018 ihren Bachelor machen werden, wollen wir ihre Zukunftspläne erfahren und uns um die Finanzierung des Studiums oder der Berufsschule unserer 3 Abiturienten und weiteren Schulabgänger bemühen.

Und natürlich wollen wir die neuen Aidswaisen, die unser Verein 2017 aufgenommen hat, begrüßen, ausführlich mit ihnen sprechen und ihren „Schulengel“ regelmäßig von ihnen berichten. 

News from „Pigs Paradise“

Große Freude herrscht auf der Farm in Kalisizo: Nicht nur die „Ferkelei“ ist erfolgreich, sondern Anfang November kamen noch zwei „Friesen“ hinzu.

Die Kühe namens „Ulli“ und „Doro“ wurden beim Benefizabend gesponsert und von Father Leonard nach seiner Rückkehr aus Deutschland gleich bei der ugandischen Zuchtanstalt in Entebbe als trächtige Tiere eingekauft und zur Farm gebracht.

Diese Kühe sollen neben der Schweinezucht ein zusätzliches Einkommen für den Verein generieren und gleichzeitig vermindern sie das Risiko der Farm, zu sehr nur auf Schweinezucht ausgerichtet zu sein. Diese Woche ist jetzt bereits das erste Kalb auf die Welt gekommen. Es wurde auf Grund seiner auffälligen Fellzeichnung auf der Stirn gleich liebevoll „Herzi“ genannt. Kuh „Ulli“ und Kalb „Herzi“ erfreuen sich bester Gesundheit; der Nachwuchs von „Doro“ soll noch vor Jahresende hinzukommen.

Auch beim Bau bei „Josma“ geht es aufwärts! Wie auf den Fotos ersichtlich, nimmt der Rohbau für die Bibliothek und den Computerraum bei der Secondary School in Mbiriizi erste Formen an. Ende Januar werden unsere Vereinsvorsitzenden hoffentlich vor Ort Richtfest feiern können. Dank zahlreicher Spender ist die Finanzierung der Erstellung des Baus für dieses Jahr dankeswerter Weise gesichert. Wir werden in einem  Jahresrückblick Ende Dezember im Einzelnen berichten.

Bis der Bau seiner endgültigen Bestimmung übergeben und in Funktion genommen werden kann, bedarf es aber noch weiterer tatkräftiger Unterstützung von deutscher wie ugandischer Seite, um unserem Leitbild “Education is the Key“ für die von uns betreuten Aidswaisen und ihrer Mitschüler gerecht zu werden.

Recap Benefizabend: „Alle Freude kommt von Gott“

Bei strahlendem Herbstwetter und vor traumhafter Kulisse haben wir am 29. September unseren 2. Benefizabend und Ulrikes Geburtstag an der Alster gefeiert.

 

Die Vereinsvorsitzenden bedankten sich für die Geburtstagsspenden und vor allem für das Vertrauen, das so viele Freunde des Vereins in die Arbeit und die ordnungsgemäße Verwendung ihrer Spendengelder investieren.

 

Im Mittelpunkt stand Father Leonard, unser Ehrengast und zuverlässiger Projektpartner und Freund aus Uganda. „Alle Freude kommt von Gott“, so begann Father Leonard seine beeindruckende Rede in deutscher Sprache.

Er vermittelte allen Anwesenden ein Bild von seinem Land, von den vom Verein unterstützten Aidswaisen, von den Schulen, die diese besuchen und von der Farm.

Er bedankte sich herzlich und sehr persönlich  bei allen „Schulengeln“, bei den Vereinsmitgliedern  und bei Peter und Ulrike und besonders bei den großzügigen Sponsoren, die den enormen Fortschritt der Bauaktivitäten für die Bibliothek und den Computerraum bei „Josma“ ermöglichen.

So erwähnte er die Anschubfinanzierung der Jetty Hattenhauer- Beck Stiftung ebenso wie den Spendenlauf des Immanuel Kant Gymnasiums, die Trikotgeschenke des Uhlenhorster Hockey Club und aktuell die  großzügige finanzielle Unterstützung von Familie Eggerstädt, den Inhabern von „Das Futterhaus“, die auf Geschenke zu ihrem 30. Jubiläum verzichteten und ihre Gäste um Spenden zu Gunsten des Vereins pigs for kids baten.

Er benannte aber auch Probleme, wie das immerwährende Risiko des „afrikanischen Schweinefiebers“, das eine Bedrohung für den Schweinebestand der Farm bedeutet und  die Unterstützung der Bildung der Aidswaisen durch den Verkauf von Schweinen schlagartig wegfallen lassen kann.

Er berichtete von der Gemeinde Mbiriizi, die den Bau bei Josma mit einem Basar unterstützte. Local contribution, wie es genannt wird, erbrachte immerhin 5 Mio ugandische Shilling (etwa 1200€). Damit erfüllte die Gemeinde unsere Forderung eindrucksvoll, sich auch an den Bauaktivitäten zu beteiligen.

Am Ende seiner Rede lud Father Leonard alle Gäste zu seinem 25-jährigen Priesterjubiläum im Juli 2018 ein, nach Uganda zu kommen und mit ihm zu feiern und anschließend auf einer Safaritour sein Land, die „Big Five“ in den Nationalparks und vor allem die letzten Berggorillas zu erleben. Bei Interesse bitte bald bei uns melden!

 

Unser Vereinsmitglied Marcel Kösling verzauberte in gewohnt souveräner Weise die Gäste und zeigte tolle Tricks aus seinem neuen Programm, das Ende des Monats Premiere hat. Er animierte die Gäste, sich auf die Lose der Tombola zu stürzen. Da es keine Nieten gab, waren die Preise, die von einigen Gästen vorab gesponsert wurden, nach kurzer Zeit vergeben und sorgten für zufriedene Gesichter und weiterhin beste Laune am Abend.

Es sei noch erwähnt, dass die Spendengelder, die durch den Abend derzeitig die Vereinskasse gut füllen, erneut für Schulgeldzahlungen für die Aidswaisen dienen und zu einem Großteil in den Bau bei „Josma“ fließen. 

Das Geburtstagskind möchte aber auch einen Teil der Geburtstagsspenden für den Ankauf einer trächtigen Kuh für die Farm investieren. Die Haltung von Milchkühen kann ein zusätzliches Standbein der Farm werden und helfen, die Risiken einer einseitigen Schweinehaltung entgegen zu wirken.

 

Zum Schluss noch eine Anmerkung:  Dem Verein entstehen weder Kosten durch den Aufenthalt Father Leonards in Deutschland noch durch die Durchführung des Benefizabends. Der Aufwand wird gedeckt durch Ulrike und Peter.

Benefizabend am 29.09.2017

Es ist wieder so weit,

 

wie im letzten Jahr feiert „pigs for kids e.V.“ die diesjährige Benfizveranstaltung im Ruder-Club Favorite Hammonia, Alsterufer 9, 20354 Hamburg, am 29.09.2017 ab 18:30 Uhr.

Dieses Jahr begrüßen wir als Ehrengast unseren langjährigen, ugandischen Projektpartner Father Leonard. Er wird Neues aus Mbiirizi zu berichten haben, von unseren Aidswaisen, ihren Schulen und dem Bau eines Computer- sowie Bibliotheksraums bei Josma. Er steht allen Fragen Rede und Antwort.

Marcel Kösling führt gekonnt durch den Abend und verzaubert insbesondere unsere Vorsitzende, Ulrike, die auch ihren Geburtstag feiert.

Wer bei diesem Ereignis dabei sein möchte, melde sich bis spätestens 19.09.2017 per Email oder Telefon an.

 

Darüber hinaus würde sich unsere diesjährige Tombola noch über gesponserte Preise freuen.

Die Sonne lacht

...und unser Verein freut sich ebenfalls sehr!

 

Rund 450 Schüler und Schülerinnen des Immanuel-Kant-Gymnasium in Sinstorf haben bei strahlendem Sommerwetter zum Ende des Schuljahres 16/17 einen Spendenlauf zu Gunsten von pigs for kids e.V. absolviert!

Unter der Federführung von Jan-Luca Meyer organisierte das Schülersprecherteam mit Unterstützung ihrer Lehrerin Miriam Osterwold eine tolle Veranstaltung an deren Ende unseren Vereinsvorsitzenden ein symbolischer Scheck von über 8000€ überreicht werden konnte.

 

EINFACH UNGLAUBLICH ! VIELEN, VIELEN DANK !

 

Wenn alle Sponsoren dieses Laufs ihr Spendenversprechen für die geleisteten Runden einhalten, kann der Verein nicht nur das nächste pigs for kids Grillfest und einen Ausflug in einen der ugandischen Nationalparks für alle Aidswaisen des Projekts finanzieren, sondern auch den Bau des Computer- und Bibliotheksgebäudes bei Josma vorantreiben.

Bereits im Mai durften wir uns bei unseren Vereinsmitgliedern Elke und Helmut bedanken. Auch hier lachte die Sonne bei ihrer großen Geburtstagsfeier bei der sie nun zum wiederholten Male auf Geburtstagsgeschenke zu Gunsten von Spenden für pigs for kids e.V. verzichtet haben!

 

VIELEN DANK FÜR EURE GROßHERZIGKEIT !

 

Das nächste Vereinsevent ist dann am 29. September unser 2. Benefizabend mit gleichzeitiger Geburtstagsfeier unserer Vereinsvorsitzenden Ulrike.

Wer noch Ideen oder gar Preise für die Tombola beisteuern möchte, melde sich bitte! Einladung und Programm folgen im August. Wir hoffen natürlich auf eine große Teilnahme und Spendenfreudigkeit unserer Gäste, sodass der Bau an der Secondary School wachsen kann.

 

Wir freuen uns besonders auf unseren Ehrengast Father Leonard aus Uganda. Er wird einen Monat im Haus von Peter und Ulrike leben und allen Interessierten gerne Rede und Antwort geben von unseren gemeinsamen Projekten.

Startschuss für den Baubeginn

Jetzt wollen wir es wagen! Unser erstes Bauvorhaben bei Josma in Mbiriizi startet in diesen Tagen!

 

Die Baugenehmigung und die Zeichnungen für den Computerraum und die Bibliothek der von uns unterstützten Secondary School liegen vor. Father Leonard hat unter Mithilfe von Schülern einen alten Schuppen auf dem Baugelände beseitigt und die ersten Baumaterialien herangeschafft. Lehrer und auch die Elternschaft von Josma wollen sich an der Verwirklichung der Pläne tatkräftig und finanziell beteiligen.

 

Wir danken allen unseren Sponsoren für ihre großzügigen Spenden, richtungsweisend war besonders die Anschubfinanzierung durch die Jetty Hattenhauer-Beck Stiftung.

 

Freut Euch mit uns! Save the Date: Nach unserem tollen 1. Benefizabend von pigs for kids im Herbst 2016  wollen wir am 29. September den 2. Benefizabend mit alten und neuen Interessenten und Freunden gemeinsam feiern. Ort und künstlerisches Rahmenprogramm stehen schon fest. Unser Vereinspromi Marcel Kösling wird erneut moderieren und uns verzaubern! Für Ideen und Beiträge zu diesem Abend zum Beispiel auch zu einer Tombola oder Versteigerung zu Gunsten des Vereins sind wir offen. Kontaktiert uns bitte diesbezüglich bald.

 

Ganz besonders dürfen sich alle auf unseren Ehrengast aus Uganda freuen. Father Leonard wird aus Uganda anreisen und viel Neues vom Projekt, vom Bau und den Aidswaisen berichten können. Die Vorbereitungen für seine Reise laufen.

Ambitionierte Ziele

Ende Februar starteten drei Vereinsmitglieder nach Uganda mit reichlich Gepäck in Form von Gastgeschenken z.B. vielen vom Uhlenhorster Hockey Verein gesponserten Trikots und tollen roten Meisterschaft-Polohemden für unsere Schützlinge, dazu Moskitonetze, Schreibwaren, Laptops etc.. 

Viel Erfreuliches und eine Mischung aus Projektarbeit und Safari erwarteten Mark, Peter und Ulrike in Uganda.

Unser Fazit: viele unserer betreuten Aidswaisen sind fleißig im Bestreben eine gute selbstbestimmte Zukunft für sich zu erreichen!

In persönlichen Gesprächen mit ihnen, ihren Lehrern und Betreuern konnten wir nicht nur zusammen ihre Zeugnisse analysieren, sondern auch viel über ihre Wünsche  und Probleme reden.

Wünsche nach Taschenrechnern, Büchern, aber auch Schuhen und neuer Schulkleidung konnten erfüllt werden.

 

Unser traditionelles pigs for kids Barbecue bescherte ihnen endlich einmal wieder ein Festessen mit Fleisch, Gemüse und Früchten aller Art. Beim täglichen Schulessen stehen ansonsten überwiegend einseitige Ernährung mit Maisbrei und Bohnen auf dem Speiseplan und das in den letzten Monaten auf Grund von Ernteausfällen nur streng rationiert. Unser Verein und die Partnerschule von Josma mussten in den letzten Monaten mehrmals Soforthilfe leisten und überteuerten Mais aus Tansania für das Schulessen kaufen lassen, um überhaupt den Schulbetrieb bei Josma vor den Weihnachtsferien aufrecht zu erhalten. Viele Probleme durch Hungersnot und Hungertote gab es in Teilen Ugandas zu beklagen, verstärkt noch durch derzeitig 1,6 Mio Flüchtlingen aus dem angrenzenden Südsudan.

Da waren wir froh, dass der Regen in der im Februar beginnenden Regenzeit pünktlich fiel und die erfolgreiche Aussaat ermöglichte und die Bananenstauden und neue Maispflanzungen wieder wachsen ließ. Für uns bedeutete der Regen natürlich erhöhte Aufmerksamkeit auf den Schutz vor Moskitos. Tägliche Malariaprophylaxe und das Schafen unterm Moskitonetz waren Pflicht.

 

Auch in diesem Jahr haben wir uns mit ca. 30 Aidswaisen in zwei Minibussen auf den Weg in den Mburo- Nationalpark gemacht. Für Touristen ist der Eintritt hoch, für Einheimische und Kinder sehr niedrig. Dennoch kann sich die arme Bevölkerung einen Ausflug dorthin nicht leisten und so haben viele unserer Aidswaisen- besonders die neu in das „Schulengel“-programm aufgenommenen Kinder noch nie ihre heimische Tierwelt gesehen oder bei einer Bootsfahrt Hippos, Wasserbüffel und Krokodile erlebt. Besonders die neu angesiedelten Giraffen wurden neugierig bestaunt. Der uns begleitende Ranger erklärte geduldig alles Wissenswerte und bedankte sich überschwänglich bei uns dafür, dass wir den Jugendlichen zu diesem Ausflug verholfen haben. Unser Dank gilt diesbezüglich besonders Dietlind L., die durch ihren Verzicht auf Geburtstagsgeschenke diesen Tag für die Aidswaisen finanziert hat.

Leider konnten nicht alle Kinder mitkommen; ein Mädchen fehlt seit geraumer Zeit, da sie an Typhus erkrankt ist, ein anderes war wegen Verdacht auf Tuberkulose nicht dabei. Die vom Verein bezahlte ärztliche Untersuchung hat Gott sei Dank nur eine starke Bronchitis als Diagnose ergeben. Inzwischen besucht sie auch wieder die Schule und kann hoffentlich das Schuljahr im Dezember mit dem Mockexamen (entspricht unserem Realschulabschluss) erfolgreich abschließen.

Wir besuchten natürlich auch unsere drei Studentinnen und verbrachten mit ihnen einen schönen gemeinsamen Tag. Sie sind immer wieder erstaunt, dass wir uns auf den mühevollen Weg machen zu ihnen, um sie an ihren Universitäten und in ihren Unterkünften zu besuchen. Wenn wir dann erleben, wie ernst sie ihre Studien nehmen und wie dankbar sie für die finanzielle Unterstützung aus Deutschland sind, wird man für die Strapazen  des Weges entschädigt.

Auch bei der Schweinefarm schauten wir nach dem Rechten. Da das afrikanische Schweinefieber immer als latente Gefahr lauert, wollen wir derzeitig die Schweinezucht nicht weiter ausbauen. Für die vorgeschlagene Milchviehhaltung zur Rekrutierung von Schulgeld für die Aidswaisen fehlen uns die finanziellen Mittel.

 

Ein paar Tage Auszeit von der Projektarbeit haben wir uns aber auch genommen und sind mit einem erfahrenen Guide auf Safari gefahren – selbstverständlich auf private Kosten, wie wir ohnehin nicht nur ehrenamtlich und unentgeltlich unsere Zeit, sondern stets unsere gesamten Reisekosten incl. Unterkunft und Verpflegung selbst tragen.

Unsere Safari ging in den Queen Elisabeth Nationalpark, in die Wälder von Kibale zu den dortigen Schimpansen und in den Bwindi Impenetrable Nationalpark..

Dort leben ca. 450 und damit die Hälfte der Weltpopulation der vom Aussterben bedrohten Berggorillas im 2000m hohem Tropischen Bergregenwald. Peter und Mark haben erneut das ziemlich anstrengende Gorilla Tracking erfolgreich absolviert und tolle Fotos mitgebracht. Die teure Genehmigung für dieses Abenteuer kommt dem Schutz der letzten Berggorillas zu gute und  sichert den Rangern und Trägern zahlreiche Arbeitsplätze und außerdem verhindern sie, dass Wilderer dort ihr Unwesen treiben.

 

Zurück in Mbiriizi lagen bereits die ersten Planungen und Kostenvorschläge des von uns zuvor beauftragten Architekten vor!

Nachdem der Verein jahrelang nur bei der Ausstattung der Fachräume der  St. Joseph Marys Secondary School aktiv war, planen wir jetzt den Bau eines dringend benötigten Gebäudes für eine Schulbibliothek und einen Computerraum. Nur wenn die Bücher in einem ordnungsgemäßen Ausleihverfahren kontrolliert zur Verfügung stehen, kann ein Schwund dieser dauerhaft eingedämmt werden. Ebenso müssen in ausreichendem Maße Computer und Laptops installiert und unter Verschluss gehalten werden, um einen geregelten Computerunterricht zu ermöglichen und auch einen dauerhaften Internetanschluss zu gewährleisten, damit Josma den staatlichen Prüfungsanforderungen besser gerecht werden kann. Leider kümmert sich das ugandische Bildungsministerium viel zu wenig um die Verbesserung der Bildungschancen  und damit der Zukunft ihrer jungen Gesellschaft.

 

Zurück in Deutschland wollen wir nun die ersten Kontakte knüpfen zu vereinsexternen Sponsoren für unsere ambitionierten Pläne und hoffen auf  großherzige finanzielle Unterstützung von pigs for kids e.V. 

 

Wie heißt es so schön: der Weg ist das Ziel! Wer geht mit?

 

Danke!

Wir danken Dietlind und allen ihren Gästen ihrer Geburtstagsfeier für die großherzigen Spenden für unsere Aidswaisen in Uganda.

Winterreise nach Deutschland

Bis Anfang Januar ist Father Leonard – unser afrikanischer Projektpartner – zu Gast in Deutschland.

In Uganda ist derzeitig Trockenzeit mit Temperaturen um 35° C; leider können wir unserem Gast keinen weihnachtlichen Schnee bieten. Aber dennoch dürfen wir abwechslungsreiche Arbeits- und vergnügliche Tage mit Leo erleben.

So war er mit uns in Ehringen/Kassel zu Besuch, hat den 90. Geburtstag von Ruth N. in Norderstedt gefeiert, hat am Unterricht des Ugandakursus der Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark (Partnerschule von Josma) teilgenommen, war zu Gast bei der Mitgliederversammlung von pigs for kids e.V. und der anschließenden Weihnachtsfeier, hat diverse persönliche Gespräche mit „Schulengel“ führen können und über die Projektfortschritte in Mbiriizi/Uganda berichten können und konnte sich zudem über eine überaus großzügige Kollekte beim Lobpreisgottesdienst der Poppenbüttler Marktkirche freuen.

Bei allen Gelegenheiten bedankte Father Leonard sich mit lieben Worten auf Deutsch bei den jeweiligen Spendern auch im Namen der Aidswaisen recht herzlich!

Sightseeing mit Hamburger Hafen, Spaziergang durch den alten Elbtunnel, Turmbesteigung der  Hamburger Petrikirche und Weihnachtsmarktbummel standen schon auf dem Programm und auch sein Wunsch, die Miniaturwelt in der Speicherstadt erneut zu erleben, wollen wir noch erfüllen, bevor er am 10.1.17 in seine Heimat zurückkehrt.

Peter und Ulrike wollen dann Ende Februar erneut in Uganda wieder nach dem Rechten schauen. Bis dahin liegen dann auch die Prüfungsergebnisse vor vom A-Level Examen (entspricht unserem Abitur) und vom Mockexamen (entspricht unserem Realschulabschluss). Für unseren Verein gilt es erneut, einige Schüler nach dem Ende ihrer Schulzeit den Unibesuch oder den Besuch der Berufsschule zu finanzieren und sie bei der Jobsuche zu unterstützen. Hoffentlich finden sich weiter Unterstützer des Vereins.

Auch für unser fernes Ziel, den Bau eines Gebäudes für eine Schulbücherei und Computerräume an der Secondary School und den Ausbau der dortigen Sportanlage soll 2017 fleissig gespart werden.

Wir danken allen Freunden und Unterstützern des Vereins für ihr Engagement und ihre Großzügigkeit in 2016 und hoffen für alle auf ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2017.

 

Lebendige Aidsschleife 2016

Zum 9. Mal hat unsere Vorsitzende die „Lebendige Aidsschleife“ von der Feuerwehrleiter aus schwindelnder Höhe fotografiert.

Die Schüler ihrer ehemaligen Schule (Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark) formierten sich erneut auf der Schulwiese, um ihre Solidarität mit den HIV / AIDS-Betroffenen der Welt passend zum Weltaidstag (jährlich am 1.12.) zu demonstrieren.

Ca. 1 Million Aidswaisen leben derzeitig in Uganda und wir kümmern uns um einige von ihnen in Mbiriizi und ebenso auch um die Schulen, die sie besuchen.

Uns erreichte vor zwei Wochen ein Hilferuf von Josma (St. Joseph Mary´s Senior Secondary School). Man wollte die Schüler zwei Wochen früher in die Weihnachtsferien schicken, weil durch eine lang anhaltende Dürre und dadurch explodierenden Preisen für Mais und Bohnen die Essenversorgung der 627 Schüler in diesem Jahr nicht mehr gewährleistet werden konnte.

Pigs for kids e.V. hat sich zu einer Soforthilfe über 1000€ aus unserem Spendentopf des Benefizabends (20.11.) bereit erklärt. Außerdem konnten wir durch einen „Brandbrief“ auch die Schüler von der Gemeinschaftsschule zu einer spontanen Spendenaktion für ihre ugandische Partnerschule veranlassen.

So kann Josma nun doch noch ihrem Schulmotto entsprechend –„ Education ist the Key“- ihrem Bildungsauftrag bis zum Jahresende gerecht werden.

Wir danken allen Spendern recht herzlich für ihre Unterstützung.

Leider ist das Vereinsziel, das Geld vom Benefizabend als Grundstock für den Ausbau eines Computerraums bei Josma zu sparen ins Hintertreffen geraten.

Aber vielleicht finden wir für dieses Projekt ja doch noch Sponsoren.

webale nnyo - Dankeschön!

Moin, liebe Vereinsmitglieder,

moin, liebe Schulengel der Aidswaisen und Unterstützer pigs for kids,

moin, sehr geehrte Damen und Herren,

 

es ist unglaublich: Mehr als 3.000 € (in Worten dreitausend Euro) sind anläßlich des Benefizabends im RC Favorite Hammonia am 20.10.16 für unsere Aidswaisen und den Verein gesammelt worden.

 

Wir sind begeistert!

 

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Beteiligten, die den Verein finanziell so großzügig und großherzig sowie uns bei der Organisation mit Rat und Tat unterstützt haben. Danke auch im Namen der Aidswaisen in Mbiriizi. Father Leonard würde an dieser Stelle sagen/schreiben:

 

„webale nnyo und Gottes Segen“

 

Unser ausdrücklicher Dank gilt den beiden Künstlern Marcel Kösling und Sebastian Schnoy, die sich unentgeltlich in den Dienst der guten Sache gestellt und ein tolles Programm dargeboten haben. Das Publikum, bummelig 60 Gäste, war jedenfalls begeistert und verabschiedete sie mit tosendem Beifall.

 

Auch an unsere Gastgeber, den Ruderclub Favorite Hammonia, Sandra und die Alsterköche, einen lieben Dank; sie haben den Rahmen perfekt gemacht.

 

An dieser Stelle unsere Zusicherung, dass der gespendete Betrag zu 100% den Aidswaisen in Mbiriizi und ihren Schulen St. Joseph Mary`s Senior Secondary School (Josma) und Knowledge Centre zukommen wird, ohne Wenn und Aber.

 

Dass so viele Spender aktiv waren, ist für uns Motivation und Ansporn zugleich, die erfolgreiche Arbeit des Vereins fortzuführen und weiterzuentwickeln.

 

Vielen herzlichen Dank und alles Gute!

 

 

Dankschreiben für Benefizabend.pdf
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Einladung zum Benefizabend

 

Benefizabend

 

am Donnerstag, den 20. Oktober 2016, um 19.00 Uhr

Ruder-Club Favorite Hammonia, Alsterufer 9, 20354 Hamburg

 

 

Freuen Sie sich auf ein aufregendes Programm mit Künstlern, die auf ihre Gage verzichten, um unsere Aidswaisen bei der Schulausbildung in Uganda zu unterstützen.

 

 

Begrüßung und Sektempfang

 

 

Präsentation des Vereins pigs for kids e.V. in Uganda

durch die Vorsitzenden Peter und Ulrike Pirke

 

 

Pause mit kleinem Imbiss und Getränken (auf eigene Rechnung)

 

 

Showprogramm

mit Marcel Kösling, Zauberer, Kabarettist und Moderator,

und Sebastian Schnoy, Kabarettist, Buchautor und Geschichtsjournalist,

beide bekannt durch das Schmidt Theater, Quatsch Comedy Club, NDR

 

 

Ausklang mit Gesprächen und Fragen an Vorstand und Vereinsmitglieder

 

 

Der Vorstand

 

 

Für eine bessere Organisation bitten wir um Antwort bis Sonntag, den 16. Oktober 2016.

 

 

Wir nehmen keinen Eintritt und hoffen auf die Spendenfreudigkeit unserer Gäste.

 

 

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Glückwunsch!

Im Juni gibt es mehrfach Grund zum Feiern!

 

Kabarettist und Zauberer Marcel Kösling ( unser „Vereinspromi“ ) heiratet seine Julia. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf eine tolle Hochzeitsfeier!

 

Große Freude bereitet uns Jörg-Ulrich M., der seinen runden Geburtstag zu Gunsten des Vereins feiern möchte. Ein großes Dankeschön im Voraus!

 

Damit knüpft er an eine schöne Tradition an, durch die schon mehrere Vereinsmitglieder die Aktivitäten unseres Vereins unterstützt und unsere Aidswaisen erfreut haben.

 

Die Abrechnung des Sponsorenlaufs im Mai an der Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark zu Gunsten ihrer ugandischen Partnerschule ist noch nicht abgeschlossen. Es zeichnet sich aber ab, dass zahlreiche Bücher, Labormaterialien und Malariaschutzmaßnahmen bei „Josma“ finanziert werden können und damit der Unterrichtsbetrieb weiter positiv vorangebracht werden kann. Das nächste Schulranking Ende 2016 wird Ergebnisse messbar machen.

Der Beliebtheitsgrad dieser Secondary School ist seit der Schulpartnerschaft (2012) und der Unterstützung durch pigs for kids e.V sehr gestiegen.

 

Bedanken möchten wir uns auch bei den fleißigen Waffelbäckerinnen des Rotaractclub Lüneburg. Durch ihre Aktion können sie ein weiteres Jahr „Schulengel“ für Aidswaisen sein.

 

Brandaktuell im Mai

Pigs for kids e.V. unterstützt den 4. Sponsorenlauf der Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark am 4. Mai 2016 für deren ugandische Partnerschule.

Als ehemalige Lehrerin und frühere Projektleiterin der Aidsprojekte von GO setze ich mich als Vorsitzende des Vereins pigs for kids auch weiterhin für den geordneten Geldtransfer der erlaufenen Spendeneinnahmen ein und trage Sorge dafür, dass das Geld für die vereinbarten Zwecke bei der Partnerschule St. Joseph Mary`s Senior Secondary School verwendet wird.

Informieren Sie sich über unsere Projektberichte und Aktivitäten in Uganda auf dieser Webseite oder kontaktieren Sie uns auch gerne bei weiteren Fragen zum Verein.

 

Ulrike Pirke

 

Auf einem gutem Weg

 .....sind nicht nur unsere Aidswaisen in Uganda, sondern auch ihre Schulen, die sich stetig positiv entwickeln. Davon konnten wir uns bei unserem anstrengenden, aber sehr erfolgreichen Arbeitsurlaub im März überzeugen.

Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit während der beginnenden Regenzeit, dazu Moskitos und nicht gerade komfortable Übernachtungsbedingungen wurden ausgeglichen durch Herzlichkeit und Fürsorge, die uns unsere Projektpartner und Aidswaisen entgegen brachten. Der persönliche Kontakt vor Ort ist uns immens wichtig, nicht nur um die Unterschiede der Lebensumstände und Mentalität zwischen Ugandern und uns besser verstehen zu lernen, sondern vor allem um erfolgreich nachhaltige Wege für die Projektziele mit ihnen gemeinsam zu diskutieren und zu finden.

  • Wir konnten mit fast allen von uns betreuten Aidswaisen in Gruppen- und Einzelgesprächen Neuigkeiten austauschen, Probleme ansprechen und so manchen Wunsch z.B. nach zusätzlichen Unterrichtsmaterialien, Büchern, Moskitonetzen etc. erfüllen. Auch Gespräche mit den Lehrern gehörten dazu.
  • Briefe und Geschenke der „Schulengel“ sowie die Trikots vom UHC bereiteten viel Freude und wurden gerne durch Dankesbriefe honoriert.
  • Mit großem Programm, also Trommeln, Tanzen und Reden wurden wir bei Josma und Knowledge Centre, Schulen, die unsere Aidswaisen besuchen, begrüßt!
  • Wir lieferten als Gastgeschenke der Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark, der Partnerschule von Josma, zwei Laptops und ein neues Keyboard ab, was auf dem Postwege nicht zollfrei und ohne Probleme möglich gewesen wäre.
  • Sowohl Josma (Secondary School) als auch Knowledge Centre (Primary School) entwickeln sich langsam zu soliden und beliebten Schulen ihres Bezirks und punkten im Schulranking gegenüber anderen Schulen besonders im naturwissenschaftlichen Bereich. Unser Projektpartner Father Leonard kümmert sich als zuständiger Father in Charge mit sehr viel Engagement um die Schulbelange und um unsere Aidswaisen und ihre Mitschüler.
  • Das Wasserproblem von Josma ist nun inzwischen weitgehend gelöst. Zwar musste die Brunnenbohrung per Hand bei einer Tiefe von über 60m wegen erhöhtem Unfallrisiko erfolglos abgebrochen werden, aber es ist jetzt ein Anschluss an ein öffentliches Wassernetz gelungen. Pumpen, Leitungen und Wassertanks sind installiert, es wird täglich für einige Stunden Wasser zur Schule gepumpt, so dass die Schüler nicht mehr täglich schwere Wasserkanister den Berg zur Schule hinauf schleppen müssen.
  • Dank an die Vereinsmitglieder, die letztlich die Personalkosten für einen deutschen Wasserbautechnikers zur Lösung der Projektprobleme übernommen haben!
    Den Wasseranschluss an die im Bau befindliche neue Schulküche, so wie denBau eines Dusch-und Waschhauses und eines weiteren Schlafraum für Mädchen kann der Verein derzeitig nicht stemmen. Hinweise auf mögliche Sponsoren für dieses kostenintensive Unterfangen nehmen wir gern entgegen. Auch der Besuch zweier weiterführender Berufsschulen, sowie der Social Innovation Academy (SINA) in Mpigi standen ebenfalls auf unserem Programm. Der Leiter dieser Einrichtung war übrigens genau wie wir als ehrenamtlicher Entwicklungshelfer und Initiator eines Projekts 2014 auf dem Bürgerfest des Bundespräsidenten in Berlin eingeladen.
    Wir sammelten Ideen für die Weiterbildungsmöglichkeiten unserer Aidswaisen nach ihrem Schulabschluss. Ein Thema, das wir noch vertiefen müssen.
  • Schmerzliche Eindrücke hat unser Besuch bei den Großeltern von zwei Aidswaisen unseres Projekts bei uns hinterlassen. In einem kleinen ca. 30qm großem Haus, einem separaten Küchenverschlag, einem kleinen Gemüsegarten mit 3 Ferkeln und ein paar Hühnern leben die gebrechlichen Alten und kümmern sich um ihre 7 elternlos gewordenen Enkelkinder. Wir wurden mit unglaublicher Armut konfrontiert und beschlossen spontan, zwei Enkel, die jetzt noch 2x täglich einen 5km langen Schulweg bewältigten müssen, zum nächsten Term in den Internatsbetrieb von Knowledge Centre aufzunehmen, um so für etwas Entlastung für die Großeltern und Kinder zu sorgen. Natürlich haben wir auch die Farm von Father Leonards Familie besucht. Leider gibt es erneut Rückschläge durch das Afrikanische Schweinefieber. Es wird jetzt versucht, die Verluste durch verstärkten Anbau von Pflanzenprodukten wettzumachen.
  • Gekrönt wurde unser Ugandaaufenthalt durch zwei große Highlights:
  1. Unser traditionelles Grillfest gemäß unserem Motto „pigs for kids“ wurde zu einem Festschmaus bei dem sich die Aidswaisen und alle geladenen wie ungeladenen Gäste ordentlich sattessen konnten und bei dem viel gelacht, getrommelt, getanzt und bis in die Nacht erzählt wurde.
  2. Unser spektakulärer Tagesausflug in den Mburo- Nationalpark mit28Beteiligten in einem Minibus und einem Auto. Für die meisten der Aidswaisen war es das erste Mal, dass sie die Gelegenheit hatten, die heimischen Wildtiere wie Antilopen, Giraffen, Wasserbüffel, Impalas etc. in freier Wildbahn zu beobachten und auch bei einer Bootsfahrt noch Hippos, Krokodile und Seeadler erleben zu dürfen.

 

Zu guter Letzt seien noch unsere fleißigen Studenten erwähnt. Wir besuchten Agnes, Gorreth und Christine bei der staatlichen Universität in Kampala. Die Studiengebühren sind mit den deutschen vergleichbar, leider nicht die baulichen Gegebenheiten; die fachlichen können wir nur schwer beurteilen. Unsere Studenntinnen sind sehr dankbar und froh, dass „Schulengel“ und der Verein sie über ihre Schulzeit hinaus fördern. Unser Ziel, möglichst vielen unserer betreuten Aidswaisen Hilfe bis zum Beginn eines eigenständigen Berufsleben zu gewähren, wird durch ihren sichtlichen Ehrgeiz belohnt. Praktika und Hausarbeiten werden auch in den Semesterferien absolviert, lange Fußwege durch Kampala zu ihrer Uni in Kauf genommen und Berichte bei uns abgeliefert.

 

Ein wenig stolz dürfen wir sein, dass Rehema und Josephine jetzt auf eigenen Füssen stehen. Josephine hat ab März eine Stelle bei Josma und nach den neuesten Berichten von Father Leonard erledigt sie ihre Arbeit als „rechte Hand“ vom Rektor recht ordentlich.

So hat die langjährige Förderung als Hilfe zur Selbsthilfe zu einer Erfolg versprechenden Zukunft für ein selbstbestimmtes Leben geführt!

 

Welt-AIDS-Tag 2015

Am 1. Dezember jährt sich schon zum 28.. Mal der Welt-Aidstag, der Tag, an dem sich die Weltgemeinschaft besonders mit den HIV/AIDS- Betroffenen der Welt solidarisiert und als sichtbares Zeichen die rote Aidsschleife trägt.

Aus diesem Anlass habe ich viele Jahre  zusammen mit Schülern des Schulzentrum Süds in Norderstedt Aidsprojekte realisiert und bereits jährlich die „Lebende AIDS-Schleife“ mit vielen hundert Schülern auf der Schulwiese formiert, um das Thema HIV/AIDS nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Meine Zeit als Lehrerin findet nun ihr Ende; ich hoffe natürlich, dass die achtjährige Tradition der „Lebenden Aidsschleife“ weitergeführt wird, zumal meine Schule eine Schulpartnerschaft in Uganda eingegangen ist für die sie hoffentlich weiter aktiv ist.

Unserem Verein, der auch aus meinen Schulaktionen erwachsen ist, liegt dieser Solidaritätsgedanke sehr am Herzen und bestimmt unser Handeln. Hier eine Collage der von Peter und mir fotografierten Fotos der „Lebenden Aidsschleife“:

 Ein wenig aktuelle Statistik zur Thematik sei an dieser Stelle erlaubt:

- Weltweit leben derzeitig ca.37 Millionen HIV-Infizierte,

-  2 Millionen Neuinfizierte kamen 2014 hinzu,

-  1.2 Mio. Aidstote weltweit in 2014; seit 2000 sind es ca. 25 Mio. Aidstote.

- mehr als 70% aller HIV-Infizierten leben in den Subsaharaländern Afrikas.

-  15 Mio. HIV- Infizierte (ca.41%) erhalten  eine antiretrovirale Therapie und können damit inzwischen  lange überleben; die wenigsten davon aber in Afrika.


Und in Uganda – dem Projektland von pigs for kids e.V.?


In Uganda mit einer Einwohnerzahl von 38 Mio. Menschen leben allein 1 1/2Mio  HIV- Infizierte, dass sind über 7% der Erwachsenen  im Alter zwischen 15-49 Jahren. 33 Tsd. Menschen starben in Uganda im Jahr 2014 an Aids überwiegend Menschen im erwerbsfähigen Alter.

Zum Vergleich: In Deutschland gibt es derzeitig ca. 83 Tsd. HIV-Infizierte, 480 Menschen starben 2014 an Aids (seit Bekanntwerden bis heute verstarben ca. 28 Tsd. Menschen) .

Aids steht bei den Todesursachen in Uganda an 1. Stelle, gefolgt von Tuberkulose und Malaria..

Die Lebenserwartung in Uganda beträgt für Männer 57(D:79) für Frauen 61(D:83) Jahre.

Mit einem Durchschnittsalter von nur 15,5 Jahren (D:43,7) hat Uganda damit inzwischen die jüngste Bevölkerung der Welt.


Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?


Schätzungsweise 1 Mio. Kinder sind in Uganda Aidswaisen; sie leben bei Verwandten, häufig bei ihren Großeltern. Bei der hohen Kinderzahl ihrer Verwandtschaft stehen die Aidswaisen am Ende der Familienhierarchie. Sie haben nur eine geringe Chance eine gute Schulausbildung zu erhalten, denn diese kostet viel Geld.„Education is the Key“- nur umfassende Bildung und Aufklärung (sowohl über HIV als auch über Schwangerschaftsverhütung) wird die  zukünftige Entwicklung der ugandischen Gesellschaft positiv voranbringen.


Umso dankbarer ist pigs for kids e. V. für die zahlreichen „Schulengel“ und die Unterstützung durch unsere Spender. Unser besonderer Dank gehört Pastor Lichtenberg und den Gemeindemitgliedern der Marktkirche in Poppenbüttel.  Sie ermöglichten es uns, am 28.10. unser Aidswaisenprojekt kurz im Lobpreisgottesdienst zu präsentieren und der Verein erhielt die sehr großzügige Kollekte dieses Gottesdienstes.


Durch Euch/Sie alle wird die Bildung der im Projekt befindlichen Aidswaisen und ihrer 

Schulen so weiter nach Kräften unterstützt. 

Alle Aidswaisen werden zu Weihnachten auch einen kleinen Geschenkbeutel erhalten; die Pakete sind auf der Reise zu Father Leonard.


Vielen, vielen Dank! 


Übrigens: Unser nächster Projektbesuch in Uganda steht bald an! Wir werden berichten.


Ulrike Pirke

Besuch von Father Leonhard aus Uganda im Juni/Juli 2015

Informationen aus 1. Hand erhielten viele Mitglieder und „Schulengel“ des Vereins bei unserem Treffen am 27.06.2015 mit Father Leonard, unserem ugandischen Projektpartner, der für vier Wochen in Deutschland zu Besuch war. Er berichtete allgemein von der derzeitigen Situation in Uganda und detailliert von der guten Entwicklung der Schule JOSMA, an der die meisten unserer Aidswaisen zur Schule gehen. So verdoppelte sich die Schülerzahl dank des guten Rufes JOSMAs von rund 350 auf ca.700 Schüler, die Anzahl der Lehrer stieg von 15 auf knapp 30 Personen. Dazu trugen nicht zuletzt unser Vereinsengagement als auch die Sponsorenläufe bei, indem das naturwissenschaftliche Labor umfassend mit Labormaterialien ausgestattet, mehr als 500 Bücher angeschafft und u.a. Musikinstrumente gekauft wurden.

 

Die Schule ist in einem sehr gepflegten Zustand mit Rasen und Beeten, damit der Boden festgehalten wird und die Staubentwicklung vermindert wird. Das ist auch darauf zurückzuführen, weil wir darauf bestehen, dass auch die Schüler bzw. die Eltern einen Beitrag zu ihrer Schule leisten. Konsequenterweise wurde aktuell entschieden, einen Rasenmäher anzuschaffen. Wie gepflegt das Schulgelände mittlerweile geworden ist, zeigt sich auch daran, dass sich Brautpaare gern dort ablichten lassenJ.

 

Darüber hinaus berichtete Father Leonard über die Farm seiner Familie.

Er brachte Fotos und Zeugnisse der von uns betreuten Aidswaisen mit und beantwortete die Fragen von jedem einzelnen „Schulengel“ zu seinem persönlichen Schützling.

 

Erneut zeigte sich, wie eminent wichtig der direkte Austausch zwischen den Projektpartnern ist, auch um zukünftige Planungen zu diskutieren und die Hilfe zur Selbsthilfe zielgerichtet zu koordinieren.

 

Als Beispiel überzeugte nicht zuletzt seine Anwesenheit bei einem Treffen mit der General Managerin des Mövenpick Hotel Hamburg, Frau Bätjer. Gemeinsam konnten wir die Hotelleitung überzeugen, die Studiengebühr für das Studium von Agnes zur Hotelfachfrau in Kampala zu übernehmen.

 

Bei einem persönlichen Besuch von Father Leonard in der Schule Ossenmoorpark bedankte er sich herzlich bei den Schülern der auslaufenden Realschule für die Spendenaktionen und warb auf diese Weise um zukünftige Unterstützung für die Partnerschule JOSMA durch Gemeinschaftsschüler.

 

Aber nicht nur Arbeit stand auf dem Programm, wir wollten Father Leonhard auch etwas Freizeit gönnen und ihm die deutsche Kultur näher bringen. Mit gemeinsamen Freunden aus Ehringen besuchten wir das Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules im nordhessichen Kassel. Da Uganda keinen Meereszugang hat, war unser Ausflug an die Ostsee zum Timmendorfer Strand und dem Besuch des Aquariums "Sealife" etwas Neues für Father Leonhard. Als krönenden und spektakulären Abschluß des Kulturprogramms besuchten wir die Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg.

Erfreuliches im Mai 2015

Soeben hat uns die gute Nachricht erreicht, dass Father Leonard im Juni/Juli nach Deutschland reisen wird. Das freut uns riesig, denn so können sich viele unserer Vereinsmitglieder wieder mit unserem zuverlässigen Vereinspartner und Freund aus Uganda austauschen. Er ist nicht nur gern gesehener Gast im Haus unseres Vereinsvorstandes, sondern kann erneut in Norderstedt die Partnerschule von St. Joseph Mary`s Senior Secondary School besuchen und sich für den tollen Einsatz der dortigen Schüler bei dem letztjährigen Sponsorenlauf für „Josma“ bedanken.

Der Verein pigs for kids hat inzwischen zum 3. Mal den Transfer der erlaufenen Spendengelder nach Uganda geregelt, die Ausstattung der Partnerschule im musischen und naturwissenschaftlichem Bereich nach genauen Absprachen veranlasst und für die ordnungsgemäße Abrechnung und Quittierung gesorgt. Obwohl unsere Vereinsvorsitzende im nächsten Jahr die Schule endgültig verlassen wird, ist unser Verein auch weiterhin mit Beratung und tatkräftiger Unterstützung bereit, den Partnerschaftsvertrag umzusetzen.


Erfreuliches gibt es auch aus unserem Projekt „Schulengel“ zu berichten. Unser Aufruf und die Briefe der ugandischen Schulabgängerinnen haben Gehör gefunden. Es haben sich „Uni-Engel“ gefunden, die teilweise oder in einem Fall so gar ganz das Studium von unseren drei Studentinnen übernehmen wollen. Vielen Dank an die großzügigen Spender.


Darüber hinaus unterstützt uns für ein Jahr der Rotaractclub Lüneburg bei den Schulgeldzahlungen für fünf Aidswaisen! Dadurch haben wir drei neue Kinder aufgenommen, um deren Schullaufbahn und Zukunft wir uns nunmehr hoffentlich erfolgreich kümmern können.


Auch der Uhlenhorster Hockey-Club erfreut uns erneut durch die Spende von zahlreichen Sporttrikots, die wir bereits für zwei Schulen auf die lange Reise nach Uganda geschickt haben.


Leo wird sicherlich viele neue Fotos von unseren Aidswaisen und den Sportteams mitbringen.


Wir wünschen allen jetzigen und zukünftigen Spendern fröhliche Pfingsten.

Frohes Osterfest

Liebe Freunde des Vereins pigs for kids,


Education ist he Key“- diese Leitidee bei der Hilfe für ugandische Aidswaisen hat sich bewährt!

Sowohl die Aidswaisen, die die Primaryschools besuchen, als auch diejenigen, die zur Secondaryschool gehen, bemühen sich erfolgreich um gute Leistungen.

Fast alle Kinder berichten in ihren lieben Briefen den Vereinsmitgliedern und ihren „Schulengeln“ stolz von ihren schulischen Fortschritten und bedanken sich für die Bezahlung der Schulgebühren. Aus ihren Zeugnissen können wir ersehen, dass einige zu den Besten ihrer Klassen gehören.

Was uns aber am meisten freut, ist, dass drei unserer Mädchen, ihre Schulzeit auf der St.Joseph Mary`s Senior Secondary School mit tollen Prüfungsnoten abschließen konnten.

Damit ist unsere Mission für sie eigentlich beendet. Aber die drei möchten jetzt gerne in Kampala studieren und ihre Verwandten können ein Studium nicht finanzieren.

Wenn wir den Gedanken etwas für ihre selbstbestimmte Zukunft tuen zu wollen ernst nehmen, können wir ihnen diese Hilfe zur Selbsthilfe kaum verweigern. Die Studiengebühren sind allerdings mit denen in Deutschland vergleichbar; sie betragen zwischen 300 und 400€ pro Semester. Diese Summe können wir mit unseren Mitgliederbeiträgen nicht tragen, ebenso nicht durch den Verkauf von Ferkeln.

Daher unsere Bitte an die Freunde unseres Vereins, uns bei der Studienfinanzierung zu unterstützen, entweder durch Spenden oder durch die Übernahme einer Patenschaft für eines der drei Mädchen.

Wie wäre es „Uni-Engel“ zu werden?


Anbei veröffentlichen wir an dieser Stelle einige Briefe von unseren Aidswaisen, damit ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen könnt.


Euch allen ein schönes Osterfest!


Aidswaisenbriefe1.pdf
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Aidswaisenbriefe2.pdf
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Aidswaisenbriefe3.pdf
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Aidswaisenbriefe4.pdf
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Aktuelles im Januar 2015

Wir bedanken uns für die zahlreichen und großzügigen Spenden im letzten Jahr und hoffen, dass Ihr/Sie uns auch 2015 gewogen bleiben.

Darüber hinaus begrüßen wir herzlich unsere neuen „Schulengel“.


2014 haben Rehema und Josephine erfolgreich ihr Studium abgeschlossen und eine Arbeitsstelle gefunden. Christine, Agnes und Gorreth haben ihr Examen an der Secondaryschool bestanden.

Wir wünschen diesen Mädchen eine erfolgreiche Zukunft ebenso wie allen anderen noch in unserem Projekt befindlichen Aidswaisen , die wir in drei Schulen in Mbiriizi in ihrer Schullaufbahn unterstützen.


Im Oktober 2014 hat die Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark erneut einen Sponsorenlauf zu Gunsten ihrer Partnerschule St. Joseph Mary`s Senior Secondary School durchgeführt. Unser Verein kümmert sich derzeitig um die Verwendung der Spendengelder ( 6969,-€) .

Afrikanische Musikinstrumente, ein Keyboard, zahlreiche Schulbücher für diverse Fächer sowie Ausstattungsgegenstände für den naturwissenschaftlichen Bereich wurden bereits angeschafft.


Peter und Ulrike werden voraussichtlich im ersten Halbjahr nach Uganda reisen und vor Ort mit den Verantwortlichen über den Einsatz der restlichen Spendengelder entscheiden. Gleichzeitig wollen wir die letzten technischen Probleme beim Anschluss der Partnerschule an die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage von Mbiriizi klären und die Trinkwasserversorgung für Josma 2015 erfolgreich abschließen.


Natürlich werden wir wieder ein pigs for kids Grillfest mit vielen Aidswaisen feiern und mit jedem einzelnen über schulische Fortschritte, Zeugnisse, Sorgen und Zukunftspläne sprechen.

Pigs for Kids-Vorsitzende beim Bürgerfest des Bundespräsidenten

Große Freude wurde unseren Vereinsvorsitzenden Ulrike und Peter zuteil durch die Einladung des Bundespräsidenten zu seinem diesjährigen Bürgerfest am 5.9.2014.

Es war ein rund um gelungenes Fest im Park von Schloss Bellevue in Berlin als Dankeschön an rund 4000 engagierte Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland.

 

Ulrike wurde auf diese Weise als eine von 5 Lehrern für ihr Engagement bei dem bundesweiten unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehenden Schülerwettbewerb „alle für Eine Welt für alle“ und ihren langjährigen Einsatz für ugandische Aidswaisen geehrt.

Der Bundespräsident hielt eine sehr pointierte Rede, in der er seine Freude und Wertschätzung gut zum Ausdruck brachte.

„Danke für Ihre Entschlossenheit und Ihre Ausdauer, für Fantasie und Ihr Einfühlungsvermögen, für all Ihre Talente und Fähigkeiten, die Sie in Ihre freiwilligen Aufgaben einbringen“, sagte Gauck. Bürgersein solle nicht nur als „Katalog von Rechten und Ansprüchen“ verstanden werden, sondern als Aufforderung gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Ein umfangreiches kulturelles Programm mit A. Bourani, Bap, Mathias Richling, der Big Band der Bundeswehr sorgte neben vielen interessanten Gesprächsrunden u.a. mit Daniela Schadt und Dr. E. von Hirschhausen für viel Abwechslung, und die vielen kulinarischen Genüssen und das abschließende Feuerwerk rundeten diesen Ehrentag ab.

Wir sagen vielen Dank, Herr Bundespräsident!